| Asteroid (965) Angelica | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 3,164 AE |
| Exzentrizität | 0,277 |
| Perihel – Aphel | 2,289 AE – 4,040 AE |
| Neigung der Bahnebene | 21,4° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 41,1° |
| Argument der Periapsis | 47,2° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 30. Juni 2023 |
| Siderische Umlaufperiode | 5 a 230 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,42 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 60,9 km ± 0,2 km |
| Albedo | 0,03 |
| Rotationsperiode | 1 d 3 h |
| Absolute Helligkeit | 10,2 mag |
| Spektralklasse (nach SMASSII) |
Xc |
| Geschichte | |
| Entdecker | J. F. Hartmann |
| Datum der Entdeckung | 4. November 1921 |
| Vorläufige Bezeichnung | 1921 VB, 1977 PM2 |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(965) Angelica ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 4. November 1921 vom deutschen Astronomen Johannes Franz Hartmann am Observatorio Astronómico de La Plata in Argentinien entdeckt wurde. Es war seine erste von drei Asteroidenentdeckungen.
Der Asteroid ist benannt zu Ehren von Angelika Hartmann, geb. Scherr (1881–?), der Ehefrau des Entdeckers.
Aus Ergebnissen der IRAS Minor Planet Survey (IMPS) wurden 1992 erstmals Angaben zu Durchmesser und Albedo für zahlreiche Asteroiden abgeleitet, darunter auch (965) Angelica, für die damals Werte von 53,6 km bzw. 0,07 erhalten wurden. Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2011 zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 76,7 km bzw. 0,04. Nachdem die Werte nach neuen Messungen mit NEOWISE 2012 auf 71,6 km bzw. 0,03 geändert worden waren, wurden sie 2014 auf 60,9 km bzw. 0,06 korrigiert.
Photometrische Messungen des Asteroiden fanden statt vom 12. Dezember 2017 bis 6. Februar 2018 am Shed of Science Observatory in Minnesota. Aus der während neun Nächten aufgezeichneten Lichtkurve wurde eine Rotationsperiode von 26,63 h bestimmt. Weitere Beobachtungen im gleichen Zeitraum vom 26. bis 31. Dezember 2017 während fünf Nächten am Command Module Observatory in Arizona konnten dieses Ergebnis mit einer abgeleitete Periode von 26,752 h bestätigen.