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1498 | |
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König von Frankreich. |
den Seeweg nach Indien. |
| 1498 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 946/947 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1490/91 |
| Aztekischer Kalender | 5. Haus – Macuilli Calli (bis Ende Januar/Anfang Februar: 4. Feuerstein – Nahui Tecpatl) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2041/42 (südlicher Buddhismus); 2040/41 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 69. (70.) Zyklus
Jahr des Erde-Pferdes 戊午 (am Beginn des Jahres Feuer-Schlange 丁巳) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 860/861 (Jahreswechsel April) |
| Dangun-Ära (Korea) | 3831/32 (2./3. Oktober) |
| Iranischer Kalender | 876/877 |
| Islamischer Kalender | 903/904 (Jahreswechsel 18./19. August) |
| Jüdischer Kalender | 5258/59 (16./17. September) |
| Koptischer Kalender | 1214/15 |
| Malayalam-Kalender | 673/674 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1808/09 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1809/10 (Jahreswechsel Oktober) |
| Spanische Ära | 1536 |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1554/55 (Jahreswechsel April) |
Im Jahr 1498 erreicht der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama mit seiner Flotte im Auftrag von König Manuel I. Indien auf dem Seeweg. Von Ostafrika aus überquert er den Indischen Ozean und erreicht im Mai Kalikut. Im Herbst macht er sich mit vollen Laderäumen auf den Heimweg nach Lissabon.
In Italien endet mit der Hinrichtung des Bußpredigers Girolamo Savonarola die theokratische Herrschaft in Florenz. In Frankreich folgt Ludwig XII. seinem Cousin Karl VIII. auf den Thron.

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama, der sich seit Mitte letzten Jahres im Auftrag von König Manuel I. auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien befindet, befährt seit Anfang des Jahres mit seiner aus nur noch drei Schiffen bestehenden Flotte die afrikanische Ostküste Richtung Norden. Am 10. Januar ankert er in der Delagoabucht, die er aufgrund der freundlichen Bewohner Terra da Boa Gente (Land der guten Leute) nennt. Am 22. Januar gelangt er zur Mündung des Sambesi und errichtet dort ein Padrão. Im März entdecken die Portugiesen die Ilha de Moçambique, die von da Gama nach dem dortigen Scheich Moussa Ben Mbiki benannt wird, und am 7. April erreicht die Flotte Mombasa. Hier versuchen arabische Kaufleute, die Angst um ihr Monopol im Gewürzhandel haben, da Gamas Weiterfahrt zu verhindern.
Die Portugiesen segeln daraufhin weiter nach Malindi, die in Konkurrenz mit Mombasa steht, und wo sie Unterstützung finden. Ab hier führt ein arabischer Lotse Vasco da Gama durch die Gewässer. Am 17. oder 18. Mai kommt das indische Gebirge der Westghats in Sicht und das Geschwader ankert schließlich am 20. Mai in der Nähe von Kalikut. Mit dem Samorim von Kalikut wird ein Handelsvertrag geschlossen, aber als sich nach einigen Zwischenfällen mit arabischen Händlern die Stimmung langsam gegen die Portugiesen richtet, verlassen sie die Stadt Ende August. Sie segeln zuerst noch Richtung Norden zu den Angediven, bevor Vasco da Gama am 5. Oktober Indien endgültig mit den Laderäumen voller Gewürze, namentlich dem Luxusartikel Pfeffer, verlässt.
Der Venezianer Giovanni Caboto erhält am 3. Februar vom englischen König Heinrich VII. nach seiner erfolgreichen Reise im Vorjahr einen weiteren Schutzbrief für die Suche nach einem nordwestlichen Seeweg nach Asien. Er bricht Anfang Mai mit fünf Schiffen von Bristol aus auf. Eines der Schiffe gerät bald darauf in Seenot und kehrt nach England zurück. Das Schicksal der vier anderen Schiffe ist unbekannt.
Am 25. Juli berichtet der spanische Botschafter am englischen Hof, Pedro de Ayala, in einem Brief an die katholischen Könige von den Entdeckungsfahrten Cabotos. Dass Heinrich VII. mit seinem Auftrag an Caboto den Vertrag von Tordesillas angeblich missachtet hat, führt zu Protesten von dessen Signatarmächten Spanien und Portugal. Cabotos Fahrten bleiben ansonsten ohne unmittelbare Folgen.






