| AEC | |
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AEC Regent der Linie 185 im Jahr 1974 | |
| Regent III RT | |
| Hersteller | AEC |
| Bauart | Hochflur mit offenem Heckeinstieg |
| Produktionszeitraum | 1939–1942 sowie 1945–1954 |
| Motor | AEC 8,8 l / 9,6 l |
| Länge | 7,92 m |
| Breite | 2,29 m |
| Höhe | 4,40 m |
| Nachfolgemodell | AEC Routemaster |
| Ähnliche Modelle | AEC Regent III |
Der AEC Regent III RT war ein Doppeldeckerbus, der in Kooperation von der AEC und dem London Transport hergestellt wurde. Der Bus ist eine Bauart des AEC Regent III. In den 1950er Jahren war er der typische rote Londoner Bus und blieb auch während der gesamten 1960er Jahre zahlreicher vertreten als der bekanntere Nachfolger AEC Routemaster.




Der Prototyp (London Transport RT 1) wurde 1938 mit einem 8,8-Liter-Motor der AEC (eine Übergangslösung, bis der neue 9,6-Liter-Motor verfügbar war) und einem pneumatisch betätigten Vorwählgetriebe ausgestattet. Der Kriegsausbruch bereitete AEC Schwierigkeiten, einen zufriedenstellenden britischen Ersatz für den deutschen Bosch Kompressor zu finden. Ein Fahrgestell, getarnt als älteres Fahrzeug (Aufbau aus einem 1931er Leyland Titan mit offener Treppe am Heck), wurde versuchsweise 1938 in den Dienst gestellt.
Während das Fahrgestell erprobt wurde, entstand in den Chiswick Works von London Transport eine neue Karosserie. Ihr Aufbau mit den vier Fensterfeldern ähnelte dem der Roe-Leeds-City-Pullman-Karosserie, die auf der Commercial Motor Show 1937 präsentiert worden war; dennoch stellten der moderne Gesamteindruck und die Ausstattung einen bedeutenden Fortschritt dar. Diese Karosserie ersetzte die alte am Versuchsfahrzeug RT 1, und der Bus wurde 1939 wieder in Betrieb genommen.
London Transport bestellte 338 Fahrgestelle (die Stückzahl wurde später auf 150 reduziert), die sich bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 bereits in der Fertigung befanden. Mit der Besetzung Frankreichs im Juni 1940 verlangsamte sich die Auslieferung jedoch zunehmend. Das letzte Fahrzeug der Serie, RT 151, traf erst im Januar 1942 bei London Transport ein – sechs Monate nach seinem Vorgänger. Obwohl alle Exemplare noch nach den ursprünglichen Vorkriegsspezifikationen gefertigt worden waren, waren diese Fahrzeuge leichter als der RT1 und die späteren Nachkriegsmodelle, da ihre Aufbauten in Mischbauweise (Holz und Metall) ausgeführt waren, während die anderen über Aufbauten mit Metallgerüst verfügten.
Das einzige weitere Fahrgestell vom Typ RT, das noch vor Kriegsende gebaut wurde, war für die Glasgow Corporation bestimmt und wurde auch an diese ausgeliefert. Ursprünglich sollte das Fahrzeug auf der „Commercial Motor Show“ 1939 ausgestellt werden, doch diese Veranstaltung wurde wegen des Kriegs abgesagt. Es unterschied sich von den Londoner Vorkriegsmodellen durch den Aufbau von Weymann, insbesondere die Gestaltung der Frontpartie (im Bereich der Zielanzeige) orientierte sich stark am Stil von Cowieson, dem damaligen Standard-Karosseriebauer der Glasgow Corporation, während das Fahrerhaus- und der Kühlerbereich große Ähnlichkeit mit den Londoner Fahrzeugen aufwies. Das Fahrzeug wurde im Februar 1940 ausgeliefert und 1956 ausgemustert und verkauft.
Die Produktion des RT wurde Ende 1946 wieder aufgenommen; verzögert wurde sie durch den Wunsch von London Transport, die Aufbauten mithilfe von Fertigungsvorrichtungen (Jigs) herstellen zu lassen – eine Vorgehensweise, die auf den Erfahrungen beim Bau von Halifax-Bombern im Aldenham Tube Depot (dem späteren Hauptwerk für Busse) beruhte. Die neuen Fahrzeuge basierten auf einer modifizierten Version des London-Transport-Designs aus der Vorkriegszeit, ähnelten jedoch optisch ihren Vorgängern. Die wesentlichen optischen Unterschiede waren:
Insgesamt erhielt London Transport zwischen 1947 und 1954 4674 Busse der Nachkriegs-Baureihe RT, wobei eine geringe Anzahl ähnlicher Fahrzeuge auch an Verkehrsbetriebe außerhalb Londons geliefert wurde.
Die Londoner Fahrzeugfamilie „RT“ umfasste jedoch insgesamt 6956 Fahrzeuge, bestehend aus 4825 RT, 1631 RTL und 500 RTW. Die beiden letztgenannten Typen basierten auf einer Variante des Fahrgestells des Leyland Titan.
Der allerletzte im Linienbetrieb befindliche RT (RT624) – heute von Ensignbus erhalten – verkehrte am 7. April 1979.
Wie schon bei dem Vorkriegsmodell für Glasgow gingen nicht alle Fahrzeuge der Nachkriegsproduktion an London Transport. Zwischen 1946 und 1951 wurden 101 Fahrgestelle an zehn weitere Verkehrsbetriebe geliefert. Davon waren lediglich 40 mit Aufbauten im RT-Stil versehen: 39 stammten von Park Royal (für die St Helens Corporation) und eines von Metro-Cammell (für Coventry Corporation Transport).

Im James Bond Film Leben und sterben lassen von 1973 steuert Bond während einer Flucht einen RT III. Zu den Stunts mit dem Bus gehörten eine 360-Grad-Drehung sowie das Abtrennen des Oberdecks an einer niedrigen Brücke.
Ein AEC Regent III in der Ausführung von 1950 tritt im Film Die Mumie kehrt zurück aus 2001 auf, obwohl die Handlung 1933 spielt.
Im Jahr 2003 wurden drei RT-Busse (RT2240, RT3882 und RT4497) für den Harry-Potter-Film Der Gefangene von Askaban zu zwei dreistöckigen Fahrzeugen umgebaut – bekannt als der „Fahrende Ritter“ (im Original: Knight Bus).