| AS Monaco | ||||
| Fußballunternehmen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | Association Sportive de Monaco Football Club S.A.M. | |||
| Sitz | Monaco | |||
| Gründung | 1. August 1919 | |||
| Aktionäre | 66,67 %: Jekaterina Rybolowlewa 33,33 %: Familie Grimaldi | |||
| Präsident | Dmitri Rybolowlew | |||
| Website | asmonaco.com | |||
| Erste Mannschaft | ||||
| Cheftrainer | Filipe Luís | |||
| Spielstätte | Stade Louis II | |||
| Plätze | 18.523 | |||
| Liga | Ligue 1 | |||
| 2025/26 | 7. Platz | |||
| ||||
Die Association Sportive de Monaco Football Club, allgemein bekannt als AS Monaco, ist ein Fußballverein aus dem Fürstentum Monaco. Er spielt im französischen Ligabetrieb mit und ist Mitglied im Französischen Fußballverband FFF.
Zwei Drittel der Anteile an der Société Anonyme Monégasque werden von Jekaterina Rybolowlewa, Tochter des russischen Unternehmers und Klubpräsidenten Dmitri Rybolowlew, gehalten. Das übrige Drittel gehört der Familie Grimaldi.
Die AS Monaco wurde am 1. August 1919 durch dem Zusammenschluss von mehreren Vereinen im Fürstentum und Frankreich gegründet. Am 23. August 1924 ist auch die Association Sportive de Monaco entstanden. Von dieser wurde der Verein später übernommen und als Fußballabteilung der Vereinigung eingegliedert. Monaco trug seine Spiele im Bezirk von Fontvieille aus, manchmal wurde aber auch im französischen Roquebrune-Cap-Martin gespielt, das an Monaco angrenzte.
Die ersten Jahre verbrachte der Verein in den Ligen der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, wo man schnell die Fußballpyramide aufstieg. 1929 bezog man des Stade des Moneghetti: In der französischen Kommune Beausoleil gelegen, liegt es gleich an der Grenze zum namensgebenden monagessischen Bezirk Les Moneghetti. Das Stade des Moneghetti blieb die Heimstätte der Monegassen bis zur Eröffnung des Stade Louis II 1939.
1933 lud der französische Fußballverband den Verein erstmals ein, am professionellen Fußball teilzunehmen. Man startete in der Division 2, damals die zweite Liga Frankreichs, stieg jedoch sofort in den Amateurbereich ab. Insgesamt sollte es neun Jahre dauern, bis man 1948 wieder den professionellen Status bekam, als man wieder in die 2. Liga aufstieg. Dieses Mal etablierte man sich und feierte große Fortschritte: 1952 erreichte man das Viertelfinale der Coupe de France, und im Jahr darauf feierte man den Aufstieg in die erste Liga.

In seiner ersten Saison im Oberhaus konnte Monaco sich unter Trainer Ludwig Dupal en Klassenerhalt sichern und blieb auch in der ersten Liga konstant. Aber in den 1960ern konnte man sich unter Lucien Leduc unter den Besten behaupten: 1960 gewann man mit Spielern wie Serge Roy, Lucien Cossou, Michel Hidalgo und Marcel Artelesa wieder die Coupe de France. 1961 folgte dann die Meisterschaft und 1963, in Leducs letztem Jahr, das Double. Aber nach Leducs Abgang konnte der Verein nicht an die alten Erfolge anknüpfen: Trotz der Vizemeisterschaft 1964 war man zum Mittelfeldverein abgerutscht und kam in der Coupe de France nie über das Viertelfinale hinaus. Außerdem verließen Schlüsselspieler der goldenen Generation den Verein, was alles 1969 zum erneuten Abstieg in die Zweitklassigkeit führte.
Nachdem dem Abstieg 1969 erspielte Monaco sich in der Liga nur einen 8. Platz. Aber nach der Umstrukturierung der Liga in drei Gruppen, dessen, bei der die Sieger um den Aufstieg in die Division 1 kämpfen, war Monaco diesmal im neuen Format kämpferischer. Unter TrainerJean Luciano war man ab dem 13. Spieltag unangefochten auf der Tabellenspitze der südlichen Liga. Dazu wurde Emmanuel Koum mit 20 Toren Torschützenkönig. Nachdem man dort schließlich die Liga gewonnen hatte, war Monaco in die Meisterschaftsrunde avanciert, die man auf Platz 2 abschloss. Immerhin stieg man dennoch in die erste Liga auf, aber man war trotzdem fast regelmäßig in den Abstiegsrängen. Alles fiel auf die letzten Spieltage, als man nur brauchte, dass Red Star Paris und OSC Lille die letzten zwei Spiele verlieren. Dazu mussten die Monegassen aber beide Male gewinnen, aber auch hoffen, dass Lille, wegen ihrer höheren Tordifferenz, insgesamt mehr als drei Tore hinten liegen. Jedoch kam am 37. Spieltag das unüberwindbare Schicksal: Red Star verlor 0:1 gegen den FC Nantes, aber Lille hielt es gegen Stade Reims zu einem 0:0-Remis, was den erneuten Abstieg bedeutete und Trainer Luciano noch dazu den Job kostete.
Nach 34 Jahren durchgehender Zugehörigkeit zur Ligue 1 spielte die ASM nach Platz 18 und dem Abstieg von 2011 bis 2013 nur noch in der Ligue 2. Der sportlich wie finanziell angeschlagene Verein fand im Dezember 2011 einen neuen Investor: Der russische Milliardär Rybolowlew übernahm über eine seiner Firmen 66,67 Prozent der Anteile der für den Profibereich zuständigen Kapitalgesellschaft (Société Anonyme Sportive Professionnelle) und das Präsidentenamt. Das restliche Drittel verbleibt beim Gesamtverein, um „die Interessen des Fürstentums [zu] repräsentieren“. 2013 erreichte der Verein Platz eins der Ligue 2 und damit den Wiederaufstieg.

Zur Erstligasaison 2013/14 verpflichtete der Verein João Moutinho, James Rodríguez (beide vom FC Porto) und Falcao von Atlético Madrid für zusammen geschätzte 120 bis 130 Millionen Euro – eine Größenordnung, die der Verein allerdings dementiert hat.
Weil die Kapitalgesellschaft dem monegassischen Steuerrecht unterliegt und damit einen erheblichen Wettbewerbsvorteil besitzt, beschloss der Profiligaverband FFF im März 2013, dass ab der Saison 2014/15 alle französischen Erst- und Zweitligavereine – also auch die AS Monaco – ihren steuerlichen Sitz in Frankreich haben müssen. Nachdem der Verein Widerspruch beim FFF-Exekutivkomitee eingelegt hatte, schloss er mit dem Ligaverband einen Vergleich, wonach er seinen Sitz im Fürstentum behält und eine Kompensation von 50 Millionen Euro zahlt, die auf die anderen Klubs verteilt werden. Sieben Erstligisten (Bordeaux, Caen, Lille, Lorient, Marseille, Montpellier und Paris) halten die Summe für unangemessen niedrig und zudem der FFF das Recht bestreiten, eine solche überhaupt abzuschließen. Diese Vereinbarung wurde jedoch 2015 vom Conseil d’État als rechtswidrig abgelehnt und AS Monaco bezahlt jetzt überhaupt keine Kompensation, obwohl er seinen Sitz in Monaco behält. Am 10. Juni 2014 wurde Leonardo Jardim als neuer Trainer und Nachfolger von Claudio Ranieri vorgestellt. Unter Jardim erreichte der Klub in der Saison 2014/15 den dritten Platz. In der UEFA Champions League 2014/15 überstand Monaco die Gruppenphase und zog durch einen Sieg im Achtelfinale, gegen den FC Arsenal, ins Viertelfinale ein, in welchem gegen den italienischen Meister Juventus Turin Schluss war. In der Ligue 1 2015/16 verteidigte Monaco den 3. Platz, während er in der Europa League 2015/16, in der Gruppenphase, ausschied. Vorläufiger Höhepunkt der Jahre unter Trainer Jardim war der Gewinn der Meisterschaft in der Saison 2016/17. Außerdem erreichte der Klub nach Siegen gegen unter anderem Borussia Dortmund, Manchester City und Tottenham Hotspur, das Halbfinale der UEFA Champions League 2016/17, in dem man wieder gegen Juventus Turin ausschied.
Unter Jardim gelang es, junge Spieler wie Thomas Lemar, Fabinho (beide 2018), Kylian Mbappé, Benjamin Mendy, Bernardo Silva, Tiemoué Bakayoko (alle 2017), Anthony Martial, Geoffrey Kondogbia, Layvin Kurzawa und Yannick Carrasco (alle 2015) zu entwickeln und mit hohen Erlösen zu transferieren. Dieser Transferpolitik musste jedoch in sportlicher Hinsicht zusehends Rechnung getragen werden: Nach der Meistersaison samt Erreichen des Champions-League-Halbfinals erreichte das Team in der Saison 2017/18 mit 13 Punkten Rückstand auf den Meister Paris Saint-Germain den zweiten Platz und schied in der Champions League in der Gruppenphase aus. Nach neun Spieltagen der Saison 2018/19 stand das Team mit sechs Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz, woraufhin Jardim am 11. Oktober 2018 entlassen wurde.
Sein Nachfolger wurde Thierry Henry – Weltmeister 1998, Europameister 2000 und früherer AS-Spieler. Er erhielt einen Vertrag bis 2021. Bereits am 24. Januar 2019 wurde Henry vom Verein freigestellt, nachdem die auf dem vorletzten Tabellenplatz befindliche Mannschaft unter ihm in 12 Ligapartien nur zwei Siege geholt hatte und im Coupe de France gegen den Zweitligisten FC Metz ausgeschieden war. Sein Vorgänger Jardim kehrte nochmals zurück. Es gelang zwar der Klassenerhalt, kurz vor Jahresende wurde der Trainer auf dem siebten Tabellenplatz liegend aber erneut entlassen.
Am 30. Dezember 2019 übernahm Robert Moreno das Traineramt. Die Saison wurde im März 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie unter- und später abgebrochen. Die AS Monaco belegte nach einer Quotientenregelung den 9. Platz. Mitte Juli 2020 wurde Moreno freigestellt und kurz danach Niko Kovač als neuer Trainer in Monaco vorgestellt. Die Saison 2020/2021 schloss der Verein auf dem 3. Platz ab.
Auch Mitglieder der monegassischen Fürstenfamilie sind bei Heimspielen oft anwesend; Fürst Albert II. ist Anhänger des Vereins.
Profistatus hat die ASM 1933/34 sowie ab 1948 besessen; der Division 1 bzw. Ligue 1 (seit 2002) gehörte Monaco 1953–1969, 1971/72, 1973–1976 und 1977–2011 an und spielt dort aktuell wieder seit 2013.
Stand: 30. Juli 2026
| Nr. | Nat. | Name | Geburtstag | im Verein seit | Vertrag bis | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tor | ||||||
| 1 | Lukáš Hrádecký | 24. November 1989 | 2025 | 2027 | ||
| 16 | Philipp Köhn | 2. April 1998 | 2023 | 2028 | ||
| 40 | Jules Stawiecki | 10. April 2007 | 2029 | |||
| 50 | Yann Lienard | 16. März 2003 | 2021 | 2027 | ||
| Abwehr | ||||||
| 2 | Vanderson | 21. Juni 2001 | 2022 | 2028 | ||
| 3 | Eric Dier | 15. Januar 1994 | 2025 | 2028 | ||
| 4 | Jordan Teze | 30. September 1999 | 2024 | 2029 | ||
| 5 | Thilo Kehrer | 21. September 1996 | 2024 | 2028 | ||
| 13 | Christian Mawissa | 18. April 2005 | 2024 | 2029 | ||
| 22 | Mohammed Salisu | 17. April 1999 | 2023 | 2028 | ||
| Nazinho | 20. Juli 2003 | 2026 | 2030 | |||
| Sadibou Sané | 10. Juni 2004 | 2026 | 2031 | |||
| Mittelfeld | ||||||
| 6 | Denis Zakaria | 20. November 1996 | 2023 | 2028 | ||
| 8 | Paul Pogba | 15. März 1993 | 2025 | 2027 | ||
| 10 | Alexander Golowin | 30. Mai 1996 | 2018 | 2029 | ||
| 11 | Maghnes Akliouche | 25. Februar 2002 | 2022 | 2028 | ||
| 15 | Lamine Camara | 1. Januar 2004 | 2024 | 2029 | ||
| 17 | Stanis Idumbo | 29. Juni 2005 | 2025 | 2030 | ||
| 18 | Takumi Minamino | 16. Januar 1995 | 2022 | 2027 | ||
| 28 | Mamadou Coulibaly | 21. April 2004 | 2022 | 2028 | ||
| Edan Diop | 28. August 2004 | 2023 | 2028 | |||
| Sturm | ||||||
| 9 | Folarin Balogun | 3. Juli 2001 | 2023 | 2028 | ||
| 14 | Mika Biereth | 8. Februar 2003 | 2025 | 2030 | ||
| 29 | Paris Brunner | 15. Februar 2006 | 2024 | 2028 | ||
| 31 | Ansu Fati | 31. Oktober 2000 | 2025 | 2030 | ||
| Matthis Abline | 28. März 2003 | 2026 | 2031 | |||
| Mathys Detourbet | 29. April 2007 | 2026 | 2027 | |||
| Lucas Michal | 22. Juni 2005 | 2025 | 2029 | |||
Die Basketballmannschaft des Vereins spielte 17 Jahre in der LNB Pro A und wurde 1950 französischer Vizemeister.