Adam Dario Keel (* 16. November 1924 in Lugano; † 21. Mai 2018 in Rebstein, Schweiz; heimatberechtigt ebendort) war ein figürlicher Maler, Papierschnitt- und Objektkünstler.
Adam Keel war das zweitjüngste von elf Kindern des expressionistischen Malers und Holzschneiders Carl Eugen Keel und von Emma Keel-Schär. Die Eltern führten ein kunsthandwerkliches Geschäft in Gandria. Da dieses die Existenz der grossen Familie nicht sichern konnte, wechselte die Familie häufig den Wohnort. Adam musste nach der Volksschule seinen Lebensunterhalt in einer Fabrik verdienen. 1961 heiratete er die Textilkünstlerin und -pädagogin Ria Keel-Traber, mit der er zwei Söhne hatte. Er lebte in Rebstein im St. Galler Rheintal.
Adam Keel wollte schon als Kind Künstler werden, doch fehlte das Geld für eine entsprechende Ausbildung. Als Autodidakt wird der Outsider Art zugerechnet. Keel favorisierte in den 1950er und 1960er Jahren Pastell- und Temperatechniken, in den 1970ern die moderne, realistische Bleistiftzeichnung und entwickelte in den 1980er und 1990er Jahren einen avantgardistischen Zugang zum Scherenschnitt, der in der Fachwelt grosse Beachtung fand. Die grafische Entschiedenheit des Papierschnitts übertrug Adam Keel seit den 1990er Jahren auf Zeichnungen. Adam Keel hat neben zweidimensionalen Arbeiten auch Objekte aus Holz und Metall gestaltet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Keel, Adam |
| ALTERNATIVNAMEN | Keel, Adam Dario (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Maler der Outsider Art |
| GEBURTSDATUM | 16. November 1924 |
| GEBURTSORT | Lugano |
| STERBEDATUM | 21. Mai 2018 |
| STERBEORT | Rebstein |