Alberto Moncada

Alberto Moncada Lorenzo (* 4. November 1930 in Ceuta; † 20. April 2020 in Valencia) war ein spanischer Soziologe und promovierter Jurist.

Er lehrte in Madrid und an verschiedenen US-amerikanischen Hochschulen (u. a. in Stanford) und war Vizepräsident des spanischen Büros der UNESCO sowie Präsident der Sociologists without Borders International. 1969 war er auch Mitbegründer und erster Prorektor der unter dem Einfluss von Opus Dei stehenden Universidad de Piura in Lima (Peru). Aufgrund seiner Erfahrungen als ehemaliges Opus-Dei-Mitglied entwickelte er eine kritische Haltung gegenüber der Organisation.

Moncada verfasste über 30 überwiegend spanischsprachige Bücher, u. a. zu den Themen Menschenrechte, Fundamentalismus, Erziehung und Latinokultur. Er war ein scharfer Kritiker des Neoliberalismus und kritisierte die in den USA verbreitete Auffassung, dass zivile und politische Bürgerrechte mit Menschenrechten gleichzusetzen sind.

Moncada lebte in Gandía.

Werke (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Julia Varela: Alberto Moncada, un sociólogo crítico al servicio de las libertades democráticas. In: Publico. 9. Januar 2021, abgerufen am 13. März 2026 (spanisch).
  2. ↑ Gründungsakt August 2008 in Offizielles Organ der Sociologists without Borders International
  3. ↑ Website der Hochschuleu vgl. auch Website von Opus Dei Peru
  4. ↑ Blau/Moncada 2005, S. XVIII.
Personendaten
NAME Moncada, Alberto
ALTERNATIVNAMEN Moncada Lorenzo, Alberto (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG spanischer Soziologe und Jurist
GEBURTSDATUM 4. November 1930
GEBURTSORT Ceuta
STERBEDATUM 20. April 2020
STERBEORT Valencia