Eine Alkalose ist eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes bei Menschen und Tieren, die ein Ansteigen des pH-Werts im Blut bewirkt. Das heißt, dass das Blut stärker basisch ist. Liegt der pH-Wert im Blut über 7,45 spricht man von einer Alkalose. Der Normalwert liegt bei pH 7,35 bis 7,45. Unter diesem Grenzwert spricht man von einer Azidose.
Gründe für eine metabolische Alkalose können Verlust von H+-Ionen (Hydronen) bei Erbrechen von saurem Mageninhalt, massive Zufuhr alkalischer Substrate, wie zum Beispiel Natriumhydrogencarbonat, eine diuretische (harntreibende) Therapie oder auch Störungen der Nierenfunktion sein. Definitionsgemäß liegt eine metabolische Alkalose dann vor, wenn ein zu großer Basenüberschuss (Base Excess) in der Blutgasanalyse nachgewiesen wird (ein Standard-Bikarbonat-Wert über 25 mmol/l).
↑D. P. Southall, A. M. Kerr u. a.: Hyperventilation in the awake state: potentially treatable component of Rett syndrome. In: Arch Dis Child. Band 63, Nummer 9, S.1039–1048; PMC1779110(freier Volltext).
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