Als Blutpuffer wird das komplexe Puffersystem des Blutes bezeichnet, das den pH-Wert des Blutes abpuffert und somit in engen Grenzen hält. Es ist Teil des Säure-Basen-Haushalts. Die pH-Konstanz im Blut ist für alle Organismen mit Blutkreislauf lebensnotwendig. Der eingestellte pH-Wert liegt bei Säugetieren im Schnitt bei 7,4. Beim Menschen liegt der pH-Wert im Bereich 7,35–7,45. Liegt der pH-Wert tiefer, so spricht man von einer Azidose, liegt er höher, von einer Alkalose.
Der Blutpuffer entsteht durch das Zusammenwirken von vier Puffersystemen im Blut. Die vier Blutpuffer bei Säugetieren in absteigender Pufferkapazität sind:
Die Innere Medizin: Referenzwerk für den Facharzt, herausgegeben von Wolfgang Gerok, 11. Auflage, 2007, Schattauer Verlag GmbH, ISBN 978-3-7945-2222-4