Seit 1855 war Reisacher als Zeichenlehrer an der Oberrealschule in Wien IV. tätig, an der er zuvor eine Assistenzstelle innehatte. Zwei Werke von Reisacher gelangten in das Ferdinandeum in Innsbruck, dessen Ordentliches Mitglied er mindestens seit 1875 war. Ab 1886 war er in Innsbruck ansässig.
Neben den Porträts schuf Reisacher auch Schlachtenbilder sowie Kirchenbilder, u.a. Altarbilder in der Spitalskapelle in Zell am Ziller (1854), in der Franziskanerkirche in Schwaz, in der Jesuitenkirche in Hall in Tirol und in der Pfarrkirche in Tulfes.
Werke (Auswahl)
1848: Gefecht bei Lodron in Südtirol und Gefecht bei Cassaro in Südtirol (Ölskizze) Ferdinandeum
1867 Magnaten einem Könige huldigend (Ölgemälde), gilt als sein Hauptwerk.
Ehrungen
Reisacher war „Ritter des Franz Josef-Ordens“.
Literatur
Reisacher, Alois. In: Friedrich von Boetticher (Hrsg.): Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band2/1, Bogen 1–32: Mayer, Ludwig–Rybkowski.. Fr. v. Boetticher’s Verlag, Dresden 1898, S.384 (Volltext[Wikisource]).
↑Personal- und Schulnotizen. In: Zeitschrift für die deutschösterreichischen Gymnasien. K. Gerolds Sohn, Wien 1855, S.936 (Textarchiv– Internet Archive).
↑Zeitschrift des Ferdinandeums fur Tirol und Vorarlberg. dritte Folge, Heft 19. Innsbruck 1875, S.68 (Textarchiv– Internet Archive).
↑Freiwillige Versteigerung der Kunstsammlung und vornehmen, kompletten Wohnungs-Einrichtung, …, Gemälde alter und neuerer Meister, Aquarelle, Kupferstiche, Bibliothek. Albert Kende, Wien 1935, S.20und67 (Textarchiv– Internet Archive– Abbildung Nr. 361).
↑Zeitschrift des Ferdinandeums fur Tirol und Vorarlberg. dritte Folge, Heft 30. Innsbruck 1886 (Textarchiv– Internet Archive).