
Alon Gabbay (hebräisch אלון גבאי; * 15. Februar 2003 in Jerusalem) ist ein israelischer Rennfahrer. 2026 wurde er vierter in der ADAC GT4 Germany.
Nach einigen Jahren im Kartsport startete Gabbays Karriere richtig 2024 im GT4 Sport. Bereits 2022 fuhr Gabbay schon ein Rennen in der ADAC GT4 Germany, wo er jedoch ausschied. 2024 kam er dann zurück. In diesem Jahr fuhr er gemeinsam mit Tano Neumann für AVIA W&S Motorsport. Obwohl Neumann ein sogenannter Trophy-Pilot, also ein Amateur, war, konnten sie beim Saisonfinale am Hockenheimring einen dritten Platz einfahren. Mit 86 Punkten beendeten sie die Saison auf dem achten Gesamtplatz und konnten unter anderem den erfahrenen Jan Phillip Springob schlagen. Auch an einzelnen Rennen der europäischen GT4 Serie konnte er teilnehmen. Für 2025 ging es zurück in die ADAC GT4 Germany. In diesem Jahr war sein Teamkollege der Silberpilot Thomas Gore. Mit diesem konnte er erstmals am Sachsenring einen dritten Platz einfahren, bevor sie es schafften am Red Bull Ring ein Doppelpodium einzufahren. Sowohl Samstag, als auch Sonntag schafften sie es auf den zweiten Platz. Beide Rennen mussten sie aber hinter ihren Teamkollegen zu Ende fahren. Am Samstag wurden sie von Hendrik Still und Philipp Gogollok geschlagen, am Sonntag von Oskar Lind Kristensen und Lachlan Robinson. Die Saison beendeten sie dann mit 104 Punkten auf den achten Gesamtplatz. Auch an der europäischen GT4 Serie nahm er wieder teilweise teil. Gemeinsam mit Maximilian Schreyer fuhr er des Weiteren in der GT4 Winter Series. Dort konnten sie mit 198 Punkten den vierten Platz erklimmen. 2026 ging er diesmal eine komplette Saison in der europäischen GT4 Serie an den Start. Gemeinsam mit Tim Horrell fuhr er die ganze Saison in der Pro-AM Wertung. Beim Saisonfinale in Portimão erreichten sie auch erstmals die Pole-Position. Dies war auch das erste Mal in dieser Saison, dass die überhaupt ein Pro-AM Duo schaffte. Trotz dieses Erfolgs gewannen sie kein Rennen und konnten mit gerade mal 73 Punkten den siebten Platz der Pro-AM Wertung erreichen. Dafür lief es in der ADAC GT4 Germany besser. Gemeinsam mit Maximilian Schreyer fuhr Gabbay seine dritte Saison für AVIA W&S Motorsport. Beim zweiten Rennen am Norisring war es dann soweit. Nachdem Gabbay die Pole eingefahren war, schafften er und Schreyer es auch, dieses Rennen zu gewinnen. Mit 4 weiteren Podestplätzen und 165 Punkten konnten sie damit den vierten Platz der Gesamtwertung einfahren. Ihre Teamkollegen Denny Berndt und Lachlan Robinson gewannen die Meisterschaft. Mit diesen Ergebnissen konnte AVIA W&S Motorsport auch zum vierten Mal in Folge die Teammeisterschaft der ADAC GT4 Germany gewinnen.
| Saison | Team | Fahrzeug | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Punkte | Meisterschaftsposition |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2022 | Porsche 718 Cayman GT4 | OSC | RBR | ZAN | NÜR | SAC | HOC | Gaststarter | ||||||||
| DNF | ||||||||||||||||
| 2024 | OSC | LAU | NOR | NÜR | RBR | HOC | 86 | 8 | ||||||||
| 14 | 10 | 12 | 19 | 13 | 5 | 15 | 6 | 7 | 7 | 7 | 3 | |||||
| 2025 | OSC | NOR | NÜR | SAC | RBR | HOC | 104 | 8 | ||||||||
| 8 | DNF | 14 | 17 | 12 | 7 | 3 | 10 | 2 | 2 | 12 | 4 | |||||
| 2026 | RBR | NOR | OSC | NÜR | SAC | HOC | 165 | 4 | ||||||||
| 3 | 5 | 2 | 1 | 10 | 10 | 8 | 3 | 15 | 2 | 2 | 3 | |||||
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gabbay, Alon |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Rennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 15. Februar 2003 |
| GEBURTSORT | Jerusalem, Israel |