Altach | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Feldkirch | |
| Kfz-Kennzeichen: | FK | |
| Fläche: | 5,36 km² | |
| Koordinaten: | 47° 21′ N, 9° 39′ O | |
| Höhe: | 412 m ü. A. | |
| Einwohner: | 7.159 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1335 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6844 | |
| Vorwahl: | 05576 | |
| Gemeindekennziffer: | 8 04 01 | |
| NUTS-Region | AT342 | |
| UN/LOCODE | AT ATH | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Berkmannweg 2 6844 Altach | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Markus Giesinger (ÖVP) | |
| Gemeindevertretung: (Wahljahr: 2025) (27 Mitglieder) |
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| Lage von Altach im Bezirk Feldkirch | ||
Blick auf Altach vom Kapf bei Götzis | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Altach ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 7159 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Mit 1336 Einwohnern/km² ist sie mit Stand 2020 die am dichtesten besiedelte Gemeinde Vorarlbergs.
Altach liegt auf 412 Metern Höhe. Im Nordwesten wird das Gemeindegebiet vom Rhein und im Norden von dessen Altarm begrenzt. Der betreffende Rheinabschnitt ist zugleich die Grenze zur Schweiz.
Es gibt nur die Katastralgemeinde Altach.
Die Gemeinde grenzt an drei österreichische und zwei Schweizer Gemeinden. Diese sind die zum Bezirk Dornbirn gehörende Stadt Hohenems, die Marktgemeinde Götzis und die Gemeinde Mäder, die im Bezirk Feldkirch liegen, und die zum Kanton St. Gallen gehörenden Gemeinden Oberriet und Diepoldsau.
| Oberriet (Schweiz) | Diepoldsau (Schweiz) | |
| Mäder | Hohenems (DO) | |
| Götzis |
Im Zuge der zunehmenden Bedeutung des Alpenrheintals als Transitroute wurde Altach nach Alois Niederstätter in der zweiten Hälfte des 12. und der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts durch die Staufer als Verkehrssiedlung ausgebaut. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte am 17. September 1249 als „Altahe“ in einem von Papst Innozenz IV. in Lyon ausgestellten Schutz- und Bestätigungsprivileg für das Kloster Mehrerau, in dem dessen Besitzungen und Rechte aufgeführt wurden.
Im Jahr 1311 gehörte Altach zum Herrschaftsbereich der Thumb von Neuburg und ging dann an das Haus Montfort-Feldkirch. Als Teil der Herrschaft Feldkirch kam der Ort 1375 in den Besitz der Habsburger. Diese regierten Vorarlberg abwechselnd von Tirol und von Vorderösterreich (Sitz: Freiburg im Breisgau) aus. Am 1. Jänner 1801 wurde Altach vom Nachbarort Götzis politisch getrennt. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, danach wieder zu Österreich. Zum Bundesland Vorarlberg gehört Altach seit der Gründung des Vorarlberger Landtages 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Am 1. Dezember 2019 stimmten 62,47 % von knapp 2700 Abstimmenden aus rund 5200 Wahlberechtigten für die Eröffnung eines neuen Kiesabbaugebiets beim Sauwinkel im Ort. Um Ersatz für eine versiegende Kiesgrube der Kopf Kies und Beton GmbH zu schaffen, plädierten der Bürgermeister und die Mehrheit der Gemeindevertretung für die Öffnung einer neuen Grube mit zu erwartender Entnahmedauer von rund 35 Jahren und die Errichtung eines Autobahnanschlusses im Bereich der Raststätte Altach für den zu erwartenden Schwerverkehr. Eine Bürgerinitiative um die Bürgerliste Altach mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Bernhard Weber hatte 1165 Unterschriften für eine Volksabstimmung gesammelt und gegen die Schotterentnahme geworben, mit dem Argument, dass das Naherholungsgebiet Alter Rhein beeinträchtigt werde und Schwerverkehr entstehe.
| Altach: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
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| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 935 | |||
| 1880 | 1.009 | |||
| 1890 | 1.130 | |||
| 1900 | 1.339 | |||
| 1910 | 1.608 | |||
| 1923 | 1.516 | |||
| 1934 | 1.700 | |||
| 1939 | 1.688 | |||
| 1951 | 1.930 | |||
| 1961 | 2.802 | |||
| 1971 | 3.977 | |||
| 1981 | 4.430 | |||
| 1991 | 4.911 | |||
| 2001 | 5.704 | |||
| 2011 | 6.378 | |||
| 2021 | 6.946 | |||
| 2026 | 7.159 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Im Jahr 2021 lag der Ausländeranteil in der Gemeinde bei 11,71 Prozent. Da über Jahrzehnte sowohl die Geburten- als auch die Wanderungsbilanz positiv waren, wuchs die Einwohnerzahl stark an.

2003 gab es am Ort 150 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 955 Beschäftigten und 106 Lehrlingen. Insgesamt wurden 2454 lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gezählt.
Der Bahnhof von Altach liegt an der Bahnstrecke Lindau–Bludenz, es halten Züge der S1 nach Lindau bzw. Bludenz und der WESTbahn mit Direktverbindung nach Wien. Weiters fahren die Ortsbus-amKumma-Linien 302, 305 und 307 durch den Ort Altach.
Es gibt fünf Kindergärten in Altach. Außerdem befinden sich am Ort drei allgemeinbildende Schulen (Volksschule, Mittelschule und Montessori-Schule) sowie die Musikschule „tonart“. Letztere unterrichtet ihre Schüler zum Teil auch in Räumlichkeiten der Gemeinde Altach. Im Schuljahr 2020/21 besuchen 316 Schüler die Volksschule in Altach und zusätzlich 57 Schüler die Montessorischule für diese Altersgruppe sowie 258 Schüler die Mittelschule und 64 Schüler die Montessorischule.
Der SCR Altach ist ein Fußballclub, der durch den Gewinn der zweitklassigen Ersten Liga 2014 in die österreichische Bundesliga aufstieg, in der er zuvor bereits drei Saisons lang bis zum Abstieg 2008/09 gespielt hatte.
Im Dezember 2017 wurde der Altacher Silvesterlauf zum 20. Mal ausgetragen. Er ist mit über 2000 Teilnehmern eine der größten Laufveranstaltungen in Vorarlberg und zudem der zweitgrößte Silvesterlauf in Österreich.
In Vorarlberg wählen die Bürger alle fünf Jahre die Mitglieder der Gemeindevertretung durch Ankreuzen eines Listen-Wahlvorschlages bzw. durch Mehrheitswahl wenn kein Listenvorschlag vorliegt. Weiters den Bürgermeister durch Ankreuzen eines Wahlvorschlages.
Die Gemeindevertretung wählt in der konstituierenden Sitzung aus ihrer Mitte – sofern keine Wahl durch die Bürger zustande kam – gemäß § 61 Gemeindegesetz einen Bürgermeister und dann einen mindestens dreiköpfigen Gemeindevorstand. Die Zahl dieser „Gemeinderäte“ darf aber gemäß § 55 den vierten Teil der Zahl der Gemeindevertreter nicht übersteigen.
Der Bürgermeister führt den Vorsitz bei den generell öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung, in denen kommunale Belange besprochen und Beschlüsse gefasst werden. Beobachter haben kein Mitspracherecht und kein Stimmrecht. Die Gemeindevertretung kann nach Bedarf Ausschüsse bestellen. Sitzungen des Gemeindevorstandes und der Ausschüsse sind nicht öffentlich.