| Angst+Pfister | |
|---|---|
| Rechtsform | Privatunternehmen |
| Gründung | 1920 |
| Sitz | Glattbrugg, Schweiz |
| Leitung | Erich Schmid (CEO) Christof Domeisen (Verwaltungsratspräsident) |
| Mitarbeiterzahl | rund 1200 |
| Branche | Industriekomponenten |
| Website | https://www.angst-pfister.com/ |
Angst+Pfister ist eine Schweizer Industriegruppe mit Sitz in Glattbrugg. Das 1920 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeiter und entwickelt und produziert Komponenten für die Dichtungstechnik, Schwingungsdämpfung, Fluidtechnik und Kunststoffverarbeitung.
Angst+Pfister wurde 1920 in Zürich von Jacques Angst und Walther Pfister gegründet. Aus dem ursprünglichen Familienunternehmen entwickelte sich eine international tätige Industriegruppe.
2023 gründeten Angst+Pfister und der italienische Elastomerhersteller Argomm das Joint Venture ARAP Sealing International in Changzhou, China. Das Werk war Teil einer Investition von Argomm in Höhe von rund 10 Millionen Euro. Die Produktion von Elastomer- und Gummi-Metall-Bauteilen begann im November 2023; die offizielle Eröffnung folgte im März 2024.
Im selben Zeitraum entstand mit APVN Sealing ein weiterer Produktionsstandort in Biên Hòa, Vietnam, für Dichtungskomponenten.
Im August 2024 übernahm Angst+Pfister die Mehrheit am deutschen Elastomerhersteller Lübke & Vogt in Sundern, der auf die Grossserienfertigung kleiner technischer Elastomer-Formteile spezialisiert ist.
Angst+Pfister stellt Industriekomponenten her, darunter Dichtungen, Antivibrationssysteme und Elastomerbauteile. Daneben entwickelt das Unternehmen industrielle Sensoren. 2022 berichtete das Fachmagazin 3D-grenzenlos über einen Sauerstoffsensor von Angst+Pfister für den 3D-Druck mit Metall, Keramik und Polymeren. Die Forschung und Entwicklung umfasst Elastomermaterialien und Sensorsysteme. Das Unternehmen ist im Innovation Park Zürich tätig und arbeitet unter anderem mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zusammen.