| Anou Makaren | ||
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| Daten | ||
| Lage | ||
| Flusssystem | Niger | |
| Abfluss über | Rharous → Tim Mersoï → Azawagh → Dallol Bosso → Niger → Golf von Guinea | |
| Ursprung | am Rand der Monts Bagzane 17° 54′ 31″ N, 8° 43′ 51″ O | |
| Mündung | im TalakKoordinaten: 18° 7′ 47″ N, 6° 11′ 1″ O 18° 7′ 47″ N, 6° 11′ 1″ O
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| Einzugsgebiet | etwa 8800 km² | |
| Rechte Nebenflüsse | Timia
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Der Anou Makaren (auch Anou Makarene und Anou Makkarene) ist ein Trockental im Gebirge Aïr und in der Wüste Talak in Niger. Er ist ein linkes Nebental des Rharous.
Der Name Anou Makaren bedeutet „großer Brunnen“.
Der Anou Makaren hat seinen Ursprung am nördlichen Rand der 2022 m hohen Monts Bagzane im Aïr. Er verläuft von dort aus zunächst nach Norden und durchquert in seinem oberen Abschnitt das Kommunale Naturschutzgebiet Mont Egalagh. Die ersten Uferorte sind Tarnawene und Aiwanissan in der Gemeinde Timia. Danach mündet rechtsseitig das Trockental Timia ein. Der Anou Makaren nimmt nun eine Ost-West-Richtung ein. Er verläuft am Fuß des 1874 m hohen Bergmassivs Adrar Egalah und passiert die Siedlungen Abarakan, Krip-Krip, Tchimilin, Intirzawan und Aghatan. Hier erhebt sich im Norden der 1538 m hohe Berg Tagha. Es folgen die Uferorte Tagherist-Tagougamat, Intayé, Taboraghat-Ogadat, Gadat, Tchigouren-Inwahil, Effay Nagour, Tagmir et Afagoss und Intadeïné.
Anschließend führt der Anou Makaren nicht mehr durch das Gemeindegebiet von Timia, sondern durch jenes von Dannet. Hier ist Ziguiraw die erste Ufersiedlung. Nach dem 809 m hohen Berg Étaouélt im Norden verlässt das Trockental das Gebirge Aïr und erreicht die Wüste Talak. Es passiert die Siedlungen Talaglag und Anoumakaram und kreuzt die 980,9 Kilometer lange Nationalstraße 11, die die Staatsgrenze zu Algerien im Norden mit der Staatsgrenze zu Nigeria im Süden verbindet. Die letzten Uferorte sind Fachat und Abalajawad in der Gemeinde Dannet. In einer weiten Schwemmebene mündet der Anou Makaren schließlich linksseitig in das Trockental Rharous.
Das Einzugsgebiet des Anou Makaren erstreckt sich über eine Fläche von etwa 8800 km².
Im Uferort Krip-Krip wurden die Vogelarten Heckensänger (Cercotrichas galactotes), Gelbbaucheremomela (Eremomela icteropygialis) und Schafstelze (Motacilla flava) beobachtet. In den 1980er Jahren stand ein Besuch des oberen Anou Makaren auf dem Programm von nigrischen Reisebüros, die Ausflüge und Rundreisen für ausländische Touristen anboten.