In der Liste der Antoniterklöster werden die bisher in der Literatur bekannten mehr oder weniger selbständigen Niederlassungen des Antoniterordens nach der heutigen geographischen Verteilung aufgeführt. Die Liste basiert auf der Karte und der Liste der Antoniterhäuser in Adalbert Mischlewski: Grundzüge der Geschichte des Antoniterordens bis zum Ausgang des 15. Jahrhunderts. Diese von Adalbert Mischlewski entworfene Karte und zusammengestellte Liste wurde bereits 1957 im Lexikon für Theologie und Kirche, Band 10, publiziert, herausgegeben von Josef Höfer und Karl Rahner. Daher sind die einzelnen Häuser nicht auch noch durch Einzelnachweise gekennzeichnet. Lediglich einzelne, nicht in Mischlewski enthaltene Ergänzungen sind durch Einzelnachweise belegt. Ebenfalls, falls aufgeführt, ist der Bestandszeitraum eines Antoniterhauses durch Einzelnachweis belegt. Die Benennung der Niederlassungen ist sehr uneinheitlich. In der Fach- und Ordensliteratur wird zwischen den größeren und ältesten Niederlassungen, Generalpräzeptoreien, und den kleineren von einer Generalpräzeptorei abhängigen bzw. unterstellten Niederlassungen, den Präzeptoreien unterschieden. In der deutschsprachigen Literatur wird meist unterschiedslos von Antoniter-Klöstern, -Häusern oder -Höfen, gelegentlich auch von -Spitälern oder -Propsteien gesprochen. Unter der Organisationsebene der Präzeptorei können noch Balleien, temporär genutzte Termineien oder Wirtschaftshöfe folgen. Balleien und Wirtschaftshöfe waren meist verpachtet. Auch der Wirtschaftbetrieb der Präzeptoreien wurde im Spätmittelalter meist durch weltliche Personen, sogenannte Schaffner besorgt. Die Geschichte der Niederlassungen unterhalb der Präzeptorei-Ebene ist oft nur sehr schlecht dokumentiert, sodass die Liste möglicherweise in Zukunft weiter ergänzt werden kann. Im Gegensatz zu anderen Orden gab es im Antoniterorden keine nach geographischen Gesichtspunkten ausgeschiedenen Ordensprovinzen.