Ascholtshausen Markt Mallersdorf-Pfaffenberg | ||
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| Koordinaten: | 48° 47′ N, 12° 11′ O | |
| Höhe: | 419 m ü. NHN | |
| Einwohner: | 178 (25. Mai 1987) | |
| Eingemeindung: | 1. April 1971 | |
| Eingemeindet nach: | Pfaffenberg | |
| Postleitzahl: | 84066 | |
| Vorwahl: | 08772 | |
Lage von Ascholtshausen in Bayern
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Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt | ||
Ascholtshausen ist ein Gemeindeteil des Marktes Mallersdorf-Pfaffenberg im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Bis 1971 bestand die Gemeinde Ascholtshausen.
Das Pfarrdorf Ascholtshausen liegt in der Gemarkung Holztraubach etwa drei Kilometer nordwestlich von Pfaffenberg an der Staatsstraße 2615 im Donau-Isar-Hügelland.
Ascholtshausen wird erstmals 1137 im Übergabebuch des Stiftes Sankt Kastulus von Moosburg erwähnt. In einem Schutzbrief, den Papst Innozenz II. am 7. Januar 1139 für Abt Eppo von Kloster Mallersdorf ausfertigen ließ, hieß es, dass Ascholtshuefen zum Klosterbesitz gehört. Den Unterlagen der folgenden Jahrhunderte ist zu entnehmen, dass auch die Grafen von Kirchberg und das Kloster Seligenthal Besitzer von Gütern im Ort waren.
Obwohl Ascholtshausen im Jahr 1776 nur 17 Häuser umfasste, gab es bereits eine eigene Schule. Das Schulhaus gehörte zur Pfarrkirche und musste von Kirchengeldern unterhalten werden. 1913 zählte man 40 Häuser mit 239 Einwohnern.
Die Pfarrei Ascholtshausen ist ohne Zweifel sehr alt, da die Kirche im päpstlichen Schirmbrief von 1186 bereits genannt wird. Die Pfarrkirche zu Ehren der Himmelfahrt Mariens war seit jeher dem Kollegiatstift St. Johann in Regensburg unterstellt.
Die Gemeinde Ascholtshausen gehörte zum Landkreis Mallersdorf, bestand aus den Gemeindeteilen Ascholtshausen, Stofflach und Winisau und hatte ein Gebiet von 449 Hektar. Sie kam im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. April 1971 zur Gemeinde Pfaffenberg und mit dieser am 1. Juli 1972 zu dem neu gebildeten Markt Mallersdorf-Pfaffenberg.