August Oelze

Friedrich August Oelze, auch Ölze (* 17. August 1821 in Opperode; † 14. März 1900 in Dessau), war ein deutscher Jurist und Politiker. Er war Oberbürgermeister der Stadt Bernburg, Abgeordneter des Landtags des Herzogtums Anhalt und zuletzt Regierungspräsident in Dessau.

Leben und Wirken

Er war der Sohn eines Domänenpächters in Opperode im Fürstentum Anhalt-Bernburg bei Ballenstedt und schlug nach dem Schulbesuch eine Verwaltungslaufbahn ein. Als ausgebildeter Jurist ließ er sich als Advokat in Bernburg nieder und wurde herzoglich-anhaltischer Oberregierungsrat. 1848 war er einer der Wortführer der Rechten im Landtag des Herzogtums Anhalt. 1851 wurde er Bürgermeister und 1860 Oberbürgermeister der Stadt Bernburg. 1870 legte er das Amt des Oberbürgermeisters nieder. Später wurde er Regierungspräsident in Dessau.

Oelze war u. a. Mitglied mehrerer Aufsichtsräte und Vorstände sowie Ehrenmitglied des Herzoglichen Gymnasiums und Realgymnasiums zu Dessau.

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. ↑ Thomas Brünnler: Die Revolution von 1848/49 in Anhalt. Wegweiser zu den archivalischen Quellen im Landesarchiv Oranienbaum und anderen Archiven, wissenschaftlichen Bibliotheken und historischen Museen auf dem Gebiet der früheren anhaltischen Herzogtümer. Landesarchiv Oranienbaum, 1998, S. 146.
  2. ↑ Petra Dollinger: Frauen am Ballenstedter Hof. Beiträge zur Geschichte von Politik und Gesellschaft an einem Fürstenhof des 19. Jahrhunderts. 2. Halbband, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig, 1999, S. 1074.
  3. ↑ Volker Ebersbach: Geschichte der Stadt Bernburg in zwei Bänden: Geschichte der Stadt Bernburg bis 1900. Anhaltische Verlagsgesellschaft, 1998, S. 187.
Personendaten
NAME Oelze, August
ALTERNATIVNAMEN Ölze, August; Oelze, Friedrich August (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jurist und Politiker
GEBURTSDATUM 17. August 1821
GEBURTSORT Opperode
STERBEDATUM 14. März 1900
STERBEORT Dessau