Sulingen

Wappen Deutschlandkarte
Sulingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Sulingen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 41′ N, 8° 48′ OKoordinaten: 52° 41′ N, 8° 48′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Höhe: 47 m ü. NHN
Fläche: 110,83 km²
Einwohner: 13.378 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27232
Vorwahl: 04271
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 040
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Galtener Straße 12
27232 Sulingen
Website: www.sulingen.de
Bürgermeister: Patrick Bade (Wählergemeinschaft Sulingen!)
Lage der Stadt Sulingen im Landkreis Diepholz
KarteLandkreis DiepholzNiedersachsenNordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenLandkreis OsnabrückLandkreis Nienburg/WeserBremenDelmenhorstLandkreis VerdenLandkreis VechtaLandkreis OldenburgLandkreis CloppenburgStemshornLemfördeQuernheimBrockumMarlQuernheimHüdeLembruchDümmerDiepholzDrebberBarnstorfWetschenDickelRehdenHemslohBarverFreistattWehrbleckBahrenborstelVarrelKirchdorfWagenfeldBarenburgBarenburgEydelstedtSulingenDrentwedeScholenEhrenburgNeuenkirchenMaasenBorstelSiedenburgMellinghausenStaffhorstSchwafördenAsendorfAffinghausenSudwaldeSchwarmeMartfeldBruchhausen-VilsenTwistringenBassumSykeWeyheStuhr
Karte

Sulingen ist eine Kleinstadt im Zentrum des Landkreises Diepholz, Niedersachsen, 50 km südlich von Bremen. Obwohl die Kernstadt 10.000 Einwohner nicht überschreitet, hat sie im ländlichen Umland eine herausragende Bedeutung und ist raumplanerisch als Mittelzentrum ausgewiesen.

Geografie

Kernstadt und die weiteren Stadtteile von Sulingen

Lage

Sulingen liegt 50 km südlich von Bremen, 35 km östlich von Diepholz und 30 km westlich von Nienburg.

Stadtgliederung

Sulingen besteht aus folgenden Stadtteilen (Einwohnerzahlen in Klammern)

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden der Stadt Sulingen sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Scholen, Schwaförden, Mellinghausen, Maasen, der Flecken Steyerberg, die Gemeinde Kirchdorf, der Flecken Barenburg, die Gemeinden Varrel, Wehrbleck, Eydelstedt und Ehrenburg.

Flüsse und Bäche

Sulingen wird durchflossen von der Sule, dem Kuhbach, der Kleinen Aue und der Allerbeeke (diese ist zum Teil östlicher Grenzfluss zur Samtgemeinde Siedenburg).

Geschichte

Vorgeschichte

Aus der älteren Bronzezeit um 2000–800 v. Chr. stammt ein 1899 in Nechtelsen gefundenes Griffzungenschwert. Ein Einbaum, 1952 gefunden in der Sule bei Nordsulingen, stammt aus der Eisenzeit zwischen 400 und 300 v. Chr.

Mittelalter

Am 30. Mai 1029 wurde die Siedlung Sulingen erstmals urkundlich erwähnt. In dieser ersten Urkunde wurde ein burgloser Oberhof des Bistums Minden in Sulingen erwähnt. Der bischöfliche Oberhof fiel erst am Ende des Mittelalters an die Grafschaft Hoya. Um den Oberhof bildete sich im späten 15. Jahrhundert der Flecken Sulingen. Vermutlich weil sich in Sulingen keine Burg befand, war der Ort lange Zeit weder Sitz einer Vogtei noch eines Amtes, sondern gehörte zum Amt Ehrenburg, war aber innerhalb dieses Amtes der bedeutendste Ort.

In den Jahren 1347 und 1349 wurde Sulingen von der Pest heimgesucht. Es sollen nur 27 Familien überlebt haben.

Sulingen war um 1300 bis 1527 Bezirk des Archidiakonats. Die Archidiakone (ab 1381 die Mindener Dompröpste) übten die kirchlichen Gerichtsbarkeit aus. Mit der Reformation wurde das Bistum Minden mit dem Diözenanteil Sulingen durch den Mindener Fürstbischof Hermann von Schaumburg evangelisch-lutherisch. Dadurch war ein evangelischer Superintendent für Sulingen zuständig.

Alte Superintendentur

Neuzeit

Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die erste Schule in Sulingen gebaut. Pest, Plünderungen, Brandschatzungen und Einquartierungen prägten die Zeit im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648).

Anfang des 18. Jahrhunderts brannten die Superintendentur, das Kantorhaus, der Ratskeller und das Haus von J. Dencker bei einem Stadtbrand ab. Am 12. September 1719 führte ein weiterer Großbrand zur fast vollständigen Zerstörung des Ortes. Die überlieferten Kirchenbücher beginnen erst 1719, ergänzt durch das sogenannte Seelenregister („Volksbefragung“ durch den Pastor nach Namen und Daten der Einwohner).

Mit dem Wiederaufbau des Ortes nach dem Brand wurde der Ingenieur-Leutnant Eden beauftragt, der die Stadtpläne vor und nach dem Brand zeichnete. Im 18. Jahrhundert hatte der Ort fünf Sensenschmieden und neue Gilden bildeten sich. 1779 entstand die Kornbrennerei Lüning. 1791 erhielt Chr. Friedrich Lüning die Posthalterei-Urkunde für die Route Hannover-Nienburg-Sulingen-Diepholz-Osnabrück. In der Sulinger Relaisstation mussten mindestens 16 Pferde unterhalten werden. Als Rittergut wurde Lünings Besitz nach dem Erwerb des gegenüberliegenden Gutes bezeichnet. Am 3. Juni 1803 wurde die Konvention von Sulingen unterzeichnet, deren Ratifikation anschließend von Napoleon verweigert wurde, so dass die Kapitulation Kurhannovers erst durch die Konvention von Artlenburg am 5. Juli 1803 vollzogen wurde.

Im Jahre 1852 wurde das königlich hannoversche Amt Sulingen mit dem Amtsgericht Sulingen gebildet. Nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866 entstand 1885 aus dem Amt der Kreis Sulingen. Die erste Sparkasse wurde eröffnet und zwei Bürgerparks wurden angelegt. Sulingen erhielt eine Telegrafenstation, ein Krankenhaus und das Elektrizitätswerk an der Südstraße. Die Volkshochschule am Mühlenhof und eine gewerbliche Berufsschule wurden gebaut.

Seit 1900

Der Stadtsee

Die Bahnstrecke Rahden-Sulingen wurde am 29. September 1900 eröffnet. Im Jahre 1901 folgte die Fortsetzung nach Bassum mit Anbindung nach Bremen. Im Jahre 1904 kamen die ab 1937 von Erich Plenge verlegten Sulinger Nachrichten heraus. Ab 1911 erfolgte die elektrische Straßenbeleuchtung. Seit 1925 gab es in Sulingen eine Mittelschule. 1927 fand die Inbetriebnahme des Kreiskrankenhauses an der Schmelingstraße mit 42 Betten statt.

Durch die Zusammenlegung mit dem damaligen Kreis Grafschaft Diepholz musste Sulingen 1932 den Kreissitz für den Kreis Sulingen an Diepholz abgeben.

1929 erhielt Sulingen das Stadtrecht. Von 1923 bis 1997 war Sulingen durch eine weitere Eisenbahnstrecke, die von Nienburg nach Diepholz führte, ein Eisenbahnkreuzungspunkt. 1994 verließ der letzte Personenzug Sulingen.

1990 entstand im Zuge des Baues der Umgehungsstraße, die den Verkehr der Bundesstraßen 61 und 214 vom bebauten Stadtgebiet fernhält, der Stadtsee als Baggersee.

Die Doku Das Sulingen Projekt verschaffte 2023 einen Einblick in die tausendjährige Ortsgeschichte.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Groß Lessen, Klein Lessen, Lindern, Nordsulingen und Rathlosen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Zwischen Ende der 1980er Jahre und 2000 ist die Einwohnerzahl um fast 2000 Personen gestiegen.

Einwohnerentwicklung der Stadt Sulingen seit 2008
Datum     Einwohner
31.12.2021
  
13.005
31.12.2020
  
12.886
31.12.2019
  
12.778
31.12.2018
  
12.842
31.12.2017
  
12.799
31.12.2016
  
12.755
31.12.2015
  
12.681
31.12.2014
  
12.569
31.12.2012
  
12.549
31.12.2011
  
12.628
31.12.2009
  
12.716
31.12.2008
  
12.793
2007
  
12.840
2006
  
12.862
2005
  
12.887
2004
  
12.856
2003
  
12.788
2002
  
12.742
2001
  
12.679
2000
  
12.590
1999
  
12.594
1998
  
12.525
1997
  
12.491
1996
  
12.651
1995
  
12.543
1994
  
12.351
1993
  
12.131
1992
  
11.877
1991
  
11.642
1990
  
11.366
1989
  
11.216
1988
  
11.078
1987
  
11.133
Datenquelle 2008 bis 2021: Landesamt für Statistik Niedersachsen - https://www.statistik.niedersachsen.de
1987 bis 2007: Statistischen Landesamt Niedersachsen

Politik

Rat

Der Rat der Stadt Sulingen besteht aus 26 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.001 und 11.000 Einwohnern. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Neben den 26 in der Gemeinderatswahl gewählten Mitgliedern ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister im Rat stimmberechtigt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Aus dem Ergebnis der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Ratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 59,81 %
 %
30
20
10
0
25,9 %
21,0 %
16,7 %
11,5 %
9,5 %
6,3 %
3,3 %
3,3 %
2,0 %
0,5 %
Sul! c
BeS h
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c 
Sulingen!
g 
Einzelbewerber Hamzi Ibrahim
h 
Bürger erreichen Sulingen
j 
Einzelbewerber Andreas Albers
Partei/Weitere Sitze
CDU 7
SPD 5
Sulingen! 4
Freie Wähler Sulingen (FW) 3
Grüne 2
FDP 2
Einzelbewerber Ibrahim 1
Bürger erreichen Sulingen (BeS) 1
PARTEI 1
Gesamt 26 Sitze

Bürgermeister

Seit 29. November 2021 ist Patrick Bade Bürgermeister der Stadt Sulingen. Er gewann die Bürgermeisterwahl am 12. September 2021 mit 54,78 % der Stimmen gegen seinen Mitbewerber. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,85 %.

Bisherige Bürgermeister der Stadt

Wappen

Wappen Sulingen
Wappen Sulingen

Das heutige Wappen geht auf das Wappensiegel Sulingens von 1581 zurück, in dem eine aufwärts gerichtete Bärentatze und ein lateinisches „S“ nebeneinander stehen. Das Wappen trägt eine Mauerkrone. Das heutige Wappen unterscheidet sich von dem früheren nur dadurch, dass es heraldisch berichtigt worden und in seiner Zusammensetzung genau festgelegt ist.

Die genaue Bedeutung des Wappens ist nicht bekannt. Es wird vermutet, dass das von der Stadt Sulingen geführte Wappen mit der heraldisch nach außen gerichteten Bärentatze und dem gebrochen gesetzten Buchstaben „S“ nur ein Ortswappen ist, welches die ehemalige Zuständigkeit der Grafen von Hoya anzeigt, die in ihrem Wappen zwei in sich abgewandte Bärenklauen führen.

Sullogo
Sullogo

Das Logo der Stadt Sulingen besteht aus einem gelben und einem roten Halbkreis. Im gelben Halbkreis ist die auswärtsgerichtete Bärenklaue des Stadtwappens angedeutet.

Städtepartnerschaften

Sulingen unterhält Partnerschaften mit dem dänischen Galten (seit 1986) und dem litauischen Joniškis (seit 2000).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Museen

Museum am Stadtsee

Das Museum am Stadtsee liegt nördlich des Landschafts- und Erholungssees „Stadtsee“ und südwestlich des Sulinger Ortskerns an der Ecke Kurze Heide/Bachholzer Riede. Träger des Museums ist der Heimatverein Sulingen. Präsentiert wird eine Dauerausstellung von einer Küche, einem Schlafzimmer aus dem Jahr 1924, einer Stube, einer Setzerei mit Druckerei sowie einer Schuhmacherwerkstatt. Hinzu kommen wechselnde Ausstellungen mit Schwerpunktthemen.

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv ist das Verwaltungsarchiv der Stadt Sulingen. Es ist quasi das „Gedächtnis“, in dem die historischen Akten (das Archivgut) der Stadt Sulingen sachgerecht archiviert – gesammelt, sortiert und geordnet – und zur Einsicht für Nutzer vorgehalten werden. So stehen im Stadtarchiv Akten, Karten, Urkunden, Nachlässe und alte Ausgaben der regionalen Zeitungen für forschende Schüler, Studenten, Wissenschaftler und Autoren zur Einsicht zur Verfügung. Untergebracht sind diese Unikate – dieses Kulturguts – im Bürgerhaus Sulingen, Lange Straße 67.

Siehe auch Liste der kommunalen Archive im Landkreis Diepholz

Jüdischer Friedhof

Der Jüdische Friedhof in Sulingen ist ein Kulturdenkmal. Er ist einer von acht gut erhaltenen jüdischen Friedhöfen im Landkreis Diepholz. Auf dem Friedhof an der Memelstraße befinden sich 30 Grabsteine aus den Jahren 1844 bis 1934 für jüdische Verstorbene.

Kunst im öffentlichen Raum

Verstreut stehen unterschiedliche Skulpturen und Objekte von Künstlern aus der Region:

Froschbrunnen Sulingen

Kino

Ein Kino befindet sich im Ortskern („Filmpalast Sulingen“) mit drei Sälen.

Musik

Kulinarische Spezialitäten

Wirtschaft und Verkehr

Ansässige Unternehmen

Sulingen ist Hauptsitz der Volksbank Niedersachsen-Mitte.

Größter Arbeitgeber war 2019 der Schuhproduzent Lloyd mit rund 550 Mitarbeitern. Nachdem im Sommer 2020 die Schuhproduktion am Sitz des Unternehmens in Sulingen mit Ausnahme der Herstellung von Musterteilen vollständig eingestellt wurde, werden Lloyd-Schuhe seither ausschließlich in Werken in Rumänien und Indien hergestellt.

Eine große Anzahl der ortsansässigen Unternehmen hat sich in dem Verein Initiative Sulingen zusammengeschlossen, um gezielt Projekte und Werbemaßnahmen zu koordinieren.

Regelmäßig findet in Sulingen die Messe Informa Sulingen statt. Mehr als 130 Aussteller aus der Region präsentierten sich auf ca. 14.500 m² Innen- und Außenfläche im Jahr 2010 bereits zum zehnten Mal. Besucht wird die Messe von ca. 20.000 Besuchern an insgesamt drei Messetagen.

Für die umfangreichen Initiativen wurde Sulingen im November 1997 in Saarbrücken mit dem Deutschen Solarpreis von Eurosolar ausgezeichnet.

Medien

Straßen

Seit der Freigabe der Ortsumgehungen von 1991 und 1993 verläuft die Bundesstraße 214 südlich vom Ortskern Sulingen und verbindet die westlich gelegene Kreisstadt Diepholz mit dem östlich gelegenen Nienburg(Weser). Die Bundesstraße 61 schafft ebenfalls als Ortsumgehung Verbindung zum Norden nach Bremen und zum Süden nach Minden.

Nahverkehr

Zusätzlich zu den Schulbussen gibt es weitere Buslinien ab Sulingen, die nach Schwaförden, Bassum, Kirchdorf, Wagenfeld, Rahden, Varrel, Rehden, Diepholz, Siedenburg, Borstel, Nienburg/Weser, Ehrenburg und Twistringen führen. Seit 2019 verkehren einige Buslinien als Landesbuslinien.

Eisenbahn

Bahnhof Sulingen (Han), 1. Juni 1994

Gegenwart

Nach Einstellung des Personenverkehrs 1994 wurde der Sulinger Bahnhof im Stil der Bauhausnachfolge von der Stadt Sulingen gekauft und unter Bürgermeister Günter Schlüterbusch 1996 abgerissen. Der sehr modern aussehende elegante Baukomplex verfügte über eine Empfangshalle mit zwei Fahrkartenschaltern, eine Güterabfertigung, eine Bahnhofsbuchhandlung und eine große Bahnhofsgaststätte, sowie zwei überdachte Bahnsteige mit Unterführung. Seit 1994 ist Sulingen lediglich im Güterverkehr angebunden. Es besteht ein Gleisanschluss an die von Schwefel- und Erdöltankzügen der ExxonMobil befahrene Strecke über Sulingen, wo die Richtung gewechselt werden muss, nach Barenburg. Es gab Planungen, diesen aus Richtung Südwesten von Diepholz nach Sulingen führenden Streckenzweig über eine Verbindungskurve (Südschleife) mit dem nach Süden zur Firma Exxon-Mobil in Barenburg an der nördlich von Rahden ansonsten größtenteils abgebauten Bahnstrecke Bünde–Bassum zu verbinden, um den Fahrtrichtungswechsel zu vermeiden. Das umfangreiche, ehemalige Bahnhofs- und Gleisgelände soll bebaut werden. Über den Bau der Südschleife ist bislang noch nicht entschieden. 2015 empfahl ein vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenes Gutachten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt den Erhalt der Trasse als Ausweichstrecke für den Güterverkehr mit den Seehäfen. Andererseits werden die Chancen hierfür eher niedrig eingeschätzt.

Geschichte des Sulinger Kreuzes

Stellwerk Sf in Sulingen (Han)

Sulingen wurde früher aus vier Richtungen erreicht. Über das Sulinger Kreuz führte von Norden nach Süden die Eisenbahnverbindung von Bremen nach Bielefeld. Auf dieser Strecke verkehrten durchgehende Heckeneilzüge von Cuxhaven, Bremerhaven oder Wilhelmshaven nach Frankfurt am Main, Paderborn oder Hamm. Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Bassum – Rahden, die Teil der vorerwähnten Verbindung Bremen-Bielefeld war, wurde 1994 eingestellt, der Güterverkehr folgte 1997. Daneben lag Sulingen an der von West nach Ost verlaufenden Eisenbahnstrecke Diepholz – Nienburg. Hier wurde der Personenverkehr 1966 auf dem westlichen und 1969 auf dem östlichen Abschnitt eingestellt, der Güterverkehr nach Nienburg 1997.

Öffentliche Einrichtungen

Allgemein

Bildung

Soziale Einrichtungen

Gesundheit

Sulingen ist Krankenhausstandort. Die Klinik gehört zum Klinikverbund des Landkreises Diepholz. Als Unfallklinik erhielt sie einen Hubschrauberlandeplatz.

Kirchen

Sport

Anlagen
Vereine

Persönlichkeiten

Ehrenbürger der Stadt

Söhne und Töchter der Stadt

Personen, die in der Stadt gewirkt haben

Literatur

Commons: Sulingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Sulingen – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. ↑ Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
  2. 1 2 Ergebnis Gemeindewahl 2021. In: votemanager.kdo.de. Abgerufen am 9. Juli 2022.
  3. ↑ Sanierung Sulingen-Stadtkern. In: sulingen.de. Stadt Sulingen, abgerufen am 27. Oktober 2023.
  4. ↑ Änderung des Landes-Raumordnungsprogramms Niedersachsen. In: ml.niedersachsen.de. Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, abgerufen am 27. April 2022.
  5. ↑ Familiendatenbank Sulingen. In: online-ofb.de. Verein für Computergenealogie (CompGen) e. V., abgerufen am 27. Oktober 2023.
  6. ↑ Plenge, Erich. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 953.
  7. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 189.
  8. ↑ Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten (Memento vom 10. Juni 2020 im Internet Archive), abgerufen am 12. November 2014
  9. ↑ Ergebnis Stadt Sulingen. Bürgermeisterwahl 12.09.2021. In: votemanager.de. Stadt Sulingen, 12. September 2021, abgerufen am 17. Mai 2026.
  10. ↑ Webseite des Mühlenvereins Labbus e.V.
  11. ↑ Stadtarchiv Sulingen auf der Website der Stadt Sulingen
  12. ↑ Stadtarchiv Sulingen (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) im ANKA-Handbuch
  13. ↑ Bullenschluck Kräuterlikör. In: bullenschluck.com. Abgerufen am 23. Oktober 2019.
  14. ↑ Andreas Behling: Lloyd Shoes in der Krise: Schuhhersteller stellt Produktion in Sulingen ein – Bürgermeister entsetzt. Kreiszeitung, 8. Juli 2020, abgerufen am 8. Juli 2020.
  15. ↑ Magazine: van Bommel: Was sollen wir in Miami? In: brandeins.de. 23. Mai 2019, abgerufen am 21. Dezember 2018.
  16. ↑ Startseite. In: informa-sulingen.de. Abgerufen am 27. Oktober 2023.
  17. ↑ Bahnhof Sulingen. Abgerufen am 22. Juni 2024.
  18. ↑ Aktuelle Meldungen bei eisenbahnkultur.de (Memento vom 2. Oktober 2015 im Internet Archive)
  19. ↑ Das Sulinger Kreuz. In: eisenbahnkultur.de. Abgerufen am 27. Oktober 2023.
  20. ↑ Die Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung Sulingen. In: pg-barnstorf-diepholz-sulingen.de. Abgerufen am 27. Oktober 2023.
  21. ↑ K. Wilhelm Köster: Sulingen Geschichte und Personen. Hrsg.: Stadt Sulingen. Sulingen 2012, S. 206 und 228.