Martfeld

Wappen Deutschlandkarte
Martfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Martfeld hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 53′ N, 9° 4′ OKoordinaten: 52° 53′ N, 9° 4′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Bruchhausen-Vilsen
Höhe: 12 m ü. NHN
Fläche: 35,06 km²
Einwohner: 2914 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27327
Vorwahl: 04255
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 026
Adresse der Verbandsverwaltung: Lange Str. 11
27305 Bruchhausen-Vilsen
Website: www.martfeld.de
Bürgermeister: Michael Albers (SPD)
Lage der Gemeinde Martfeld im Landkreis Diepholz
KarteLandkreis DiepholzNiedersachsenNordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenLandkreis OsnabrückLandkreis Nienburg/WeserBremenDelmenhorstLandkreis VerdenLandkreis VechtaLandkreis OldenburgLandkreis CloppenburgStemshornLemfördeQuernheimBrockumMarlQuernheimHüdeLembruchDümmerDiepholzDrebberBarnstorfWetschenDickelRehdenHemslohBarverFreistattWehrbleckBahrenborstelVarrelKirchdorfWagenfeldBarenburgBarenburgEydelstedtSulingenDrentwedeScholenEhrenburgNeuenkirchenMaasenBorstelSiedenburgMellinghausenStaffhorstSchwafördenAsendorfAffinghausenSudwaldeSchwarmeMartfeldBruchhausen-VilsenTwistringenBassumSykeWeyheStuhr
Karte

Die Gemeinde Martfeld (plattdeutsch: Mattfeld) gehört zur Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen im niedersächsischen Landkreis Diepholz. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 2800.

Geographie

Geographische Lage

Martfeld liegt etwa 30 km südlich von Bremen.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Schwarme, Bruchhausen-Vilsen, Blender, Hilgermissen und Hoya.

Gemeindegliederung

Zu Martfeld gehören unter anderem folgende Ortsteile:

Geschichte

Der Ort wurde im Jahre 1179 erstmals in einer päpstlichen Urkunde erwähnt, die Papst Alexander III. persönlich gesiegelt hat.

Die im Schriftstück erwähnte Hofstelle „… CURTIS in MERDVELDE cum CAPELLA et PERTINENTIIS SUIS …“ (übersetzt: „Hof in Martfeld mit Kapelle und Zubehör“) mit ihrem angrenzenden Weideland und Wald (dem „Echterkamp“) bestimmt noch heute das Bild des Ortskerns. Außerdem gab es einen lange andauernden „Krieg“ gegen die Nachbargemeinde Schwarme, an den ein Denkmal, das genau zwischen den beiden Ortsschildern steht, erinnert. Damals ging es um die Heide, die heute zu Martfeld gehört.

Eingemeindungen:

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Hustedt und Kleinenborstel eingegliedert.

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2021
Wahlbeteiligung: 67,33 %
 %
40
30
20
10
0
30,9 %
29,1 %
26,1 %
12,8 %
1,1 %
ULM b
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b 
Unabhängige Liste Martfeld
e 
Einzelbewerber Heiko Siemer

Der Gemeinderat Martfeld setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 2.001 und 3.000 Einwohnern. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Aus dem Ergebnis der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:

(Stand: Kommunalwahl am 12. September 2021)

Wappen

Blasonierung: Schräg geteilt von gold und rot; oben eine schwarze Windmühle, unten eine eintürmige goldene Kirche mit schwarzen Dächern, unten links aufgelegt ein goldener Schild, darin eine schwebende schwarze Hausmarke, dieses bestehend aus zwei schräg gekreuzten Winkelmaßen mit abgewendeten gekürzten Schenkeln, die mit einem beiderseits schräg angeschnittenen Balken zu einem Triangel verbunden sind.

Gemeindepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmale

In der Liste der Baudenkmale in Martfeld sind für die gesamte Gemeinde Martfeld 59 Baudenkmale aufgeführt, davon im Kernort Martfeld 37, in Hustedt drei und in Kleinenborstel 19. Darunter sind:

Feldmühle
Fehsenfeldsche Mühle
Catharinen-Kirche (Martfeld)

Theater

Kunst im öffentlichen Raum

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Persönlichkeiten

Commons: Martfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
  2. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 191.
  3. ↑ Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten (Memento vom 10. Juni 2020 im Internet Archive), abgerufen am 12. November 2014
  4. ↑ https://votemanager.kdo.de/20210912/032515403/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_285