Bashkim Ajdini

Bashkim Ajdini
im Trikot vom SV Sandhausen 2021
Personalia
Geburtstag 10. Dezember 1992
Geburtsort Halmstad, Schweden
Größe 175 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
bis 2011 SJC Hövelriege
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2011–2015 Arminia Bielefeld II 71 (11)
2014–2015 Arminia Bielefeld 9 (0)
2015–2016 SG Sonnenhof Großaspach 31 (3)
2016–2021 VfL Osnabrück 142 (10)
2021–2023 SV Sandhausen 57 (3)
2023–2026 VfL Osnabrück 40 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2026– Hamburger SV U14 (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Bashkim Ajdini im Heimtrikot des VfL Osnabrück Saison 2025/26
Bashkim Ajdini im Heimtrikot des VfL Osnabrück Saison 2025/26

Bashkim Ajdini (* 10. Dezember 1992 in Halmstad), zwischen 2004 und 2019 Bashkim Renneke genannt, ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer kosovarischer Abstammung. Der Mittelfeldspieler stand zuletzt beim VfL Osnabrück unter Vertrag.

Privates

Bashkim Ajdinis Eltern sind Ramadan und Emine Ajdini. Er hat zwei kleinere Brüder, Labinot und Driton. Ajdinis Eltern flohen wegen des Kosovokrieges nach Schweden. Später zog seine Familie nach Deutschland und ließ sich in Schloß Holte-Stukenbrock nieder. Im August 2003 wurde seine Familie nach Serbien abgeschoben. Ein Jahr später wurde Bashkim Ajdini von der deutschen Familie Renneke adoptiert, nahm den Nachnamen seiner Adoptiveltern an und wuchs in Hövelriege auf.

Im März 2019 nahm Renneke seinen Geburtsnamen Ajdini wieder an. Auch seine Familie lebt mittlerweile wieder in Deutschland. Ajdini studiert Jura.

Spielerkarriere

Ajdini begann beim SJC Hövelriege seine Karriere. Bereits als A-Jugendlicher debütierte er in der ersten Mannschaft, die in der Bezirksliga antrat. Im Sommer 2011 wechselte Ajdini zu Arminia Bielefeld in die zweite Mannschaft, die zunächst in der NRW-Liga und ab 2012 in der Oberliga Westfalen spielte. Mit Arminias zweiter Mannschaft wurde der Mittelfeldspieler im Jahre 2014 Meister der Oberliga Westfalen. Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab er am 25. April 2014 beim Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum, als er für Ben Sahar eingewechselt wurde.

Zur Saison 2015/16 unterschrieb Ajdini einen Einjahresvertrag bei der SG Sonnenhof Großaspach in der 3. Liga. Der Ligakonkurrent VfL Osnabrück nahm den Mittelfeldmann zur Saison 2016/17 unter Vertrag, er wechselte ablösefrei nach Osnabrück. Ajdini gewann mit den Hasestädtern mit einem 1:0-Sieg im Endspiel gegen den Lüneburger SK Hansa den Niedersachsenpokal 2017. Mit dem VfL stieg er 2019 als Meister der 3. Liga in die 2. Fußball-Bundesliga auf. Nach dem Abstieg von Osnabrück in die 3. Liga in der Saison 2020/21 schloss Ajdini sich dem SV Sandhausen an und blieb damit in der 2. Bundesliga. Nachdem der SV Sandhausen wiederum 2023 in die 3. Liga abgestiegen war, kehrte er zur Saison 2023/24 zum Zweitliga-Wiederaufsteiger VfL Osnabrück zurück. Mit diesem stieg er 2024 in die 3. Liga ab. Nach dem erneuten Zweitliga-Aufstieg als Drittligameister beendete er dort im Sommer 2026 seine Karriere.

Trainerkarriere

Ab 2026 fungiert Ajdini als Co-Trainer der U14 im Nachwuchsleistungszentrum des Hamburger SV.

Erfolge

Arminia Bielefeld

VfL Osnabrück

Commons: Bashkim Ajdini – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1 2 Renneke nimmt Geburtsnamen an (Memento vom 9. März 2019 im Internet Archive), vfl.de, 5. März 2019.
  2. 1 2 3 Astrid Plasshenrich: Renneke meistert viele Hürden. Neue Westfälische, abgerufen am 21. Januar 2014.
  3. ↑ Jörg Fritz: Rasselbande auf dem Vormarsch. In: Neue Westfälische vom 21. Januar 2014.
  4. ↑ Großaspach holt Renneke. Kicker-Sportmagazin, abgerufen am 21. Juli 2015.
  5. ↑ VfL Osnabrück - Lüneburger SK Hansa, 25.05.2017 - Niedersachsenpokal (- 17/18) - Spielbericht. Abgerufen am 17. September 2026.
  6. ↑ Bashkim Ajdini kommt aus Osnabrück an den Hardtwald auf der Website des SV Sandhausen. 28. Juni 2021, abgerufen am 9. Juli 2021.
  7. ↑ Julian Koch: Rückkehr nach Osnabrück: Ajdini verlässt den SV Sandhausen. In: liga3-online.de. 20. Juni 2023, abgerufen am 20. Juni 2023.
  8. ↑ Bashkim Ajdini beendet seine Karriere. In: VfL. 7. Mai 2026, abgerufen am 7. Mai 2026.
  9. ↑ Für 2026/27: Trainerteams im Nachwuchs stehen fest, hsv.de, 25. Mai 2026, abgerufen am 28. Mai 2026.