Basilio Mario Biucchi, auch Basilio Maria Biucchi (* 9. Mai 1908 in Castro; † 14. Dezember 1983 in Mendrisio) war ein Schweizer Politiker und Hochschullehrer.
Basiliio Mario Biucchi war der Sohn von Giovanni Basilio Augusto Biucchi und dessen Ehefrau Ernesta (geb. Lunghi).
Er war mit Noemi (* 25. August 1923; † 31. Juli 2003), Tochter von August Weibel (1898–1955) verheiratet. Sie hatten eine gemeinsame Tochter:
Er studierte an der Universität Mailand und der Universität Bern.
1933 promovierte er in Wirtschaft und Recht und war von 1937 bis 1938 Assistenzsekretär der Handelskammer in Lugano. 1939 arbeitete er als politischer Redaktor beim Corriere del Ticino und blieb dort bis 1946, dann wurde er selbständiger Steuerberater.
1949 wurde er Professor für theoretische Nationalökonomie an der Universität Freiburg und lehrte bis 1977; in dieser Zeit war er 1960 Mitbegründer des Amtes für Wirtschaftsforschung des Kanton Tessin.
Bereits als junger Akademiker war Basilio Mario Biucchi dem Korporatismus zugeneigt und kandidierte 1937 für die Lega nazionale ticinese als Grossrat. 1941 wandte er sich gegen die Vergangenheitsorientierung der Geistigen Landesverteidigung. Als Dozent der Universität Freiburg und Publizist ermutigte er viele katholische Universitätsabgänger zu eigenständigem Engagement in Politik und Kultur.
Er publizierte auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften sowie zur Wirtschafts-, Politik- und Sozialgeschichte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Biucchi, Basilio Mario |
| ALTERNATIVNAMEN | Biucchi, Basilio Maria; Biucchi, B. M.; Biucchi, B.M. |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 9. Mai 1908 |
| GEBURTSORT | Castro |
| STERBEDATUM | 14. Dezember 1983 |
| STERBEORT | Mendrisio |