Behningen Gemeinde Neuenkirchen | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 0′ N, 9° 41′ O | |
| Fläche: | 6,81 km² | |
| Einwohner: | 82 | |
| Bevölkerungsdichte: | 12 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 29643 | |
| Vorwahl: | 05195 | |
Lage von Behningen in Niedersachsen | ||
Behningen ist eine Ortschaft der Gemeinde Neuenkirchen im Heidekreis in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Behningen eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Soltau.
Behningen ist ein kleines Dorf am westlichen Rand der Lüneburger Heide und liegt vier Kilometer südwestlich von Neuenkirchen. Südlich des Dorfes entspringt die Warnau.
Behningen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Walsrode im Departement der Wesermündung. 1814 fiel Behningen an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Rotenburg. Die Gemeinde Behningen gehörte von 1852 bis 1859 zum Amt Schneverdingen und danach zum Amt Soltau. 1867 fiel Behningen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Soltau. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Behningen am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Neuenkirchen.

| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 63 | |
| 1845 | 83 | |
| 1871 | 89 | |
| 1885 | 90 | |
| 1895 | 97 | |
| 1910 | 128 | |
| 1925 | 115 | |
| 1939 | 111 | |
| 1950 | 195 | |
| 1961 | 129 | |
| 1970 | 100 | |
In Behningen stehen drei Treppenspeicher und ein alter Backofen unter Denkmalschutz. Eine Reihe von Grabhügeln sowie ein Schnedehügel auf der historischen Grenze zwischen dem Bistum Verden und dem Herzogtum Lüneburg sind geschützte Bodendenkmale.
Behningen hat eine eigene Ortsfeuerwehr.
Der Schützenverein Behningen betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des Schützenbrauchtums.