| Bell 525 | |
|---|---|
| Typ | Hubschrauber |
| Entwurfsland | |
| Hersteller | Bell Helicopter |
| Erstflug | 1. Juli 2015 |
| Stückzahl | 2 |
Die Bell 525 ist ein im Entwicklungsstadium befindlicher Hubschrauber des US-amerikanischen Herstellers Bell Helicopter.
Die Bell 525 „Relentless“ wurde auf der Heli Expo 2012 vorgestellt, dieser Typ soll der größte zivile Hubschrauber von Bell Helicopter sein. Der Hubschrauber steht in direkter Konkurrenz zur AgustaWestland AW189 und zum Eurocopter EC 175. Der Erstflug fand am 1. Juli 2015 im Werk in Amarillo statt. Der Stückpreis liegt je nach Ausstattung bei ca. USD 22 Mio.
Der Hubschrauber soll mittels Fly-by-wire, das von BAE Systems geliefert wird, gesteuert werden. Das Cockpit wird über ein ARC Horizon flight deck (Awareness, Reactive, Control) verfügen und als Avionik wurde ein Garmin G5000H mit Touchscreen-Technologie vorgesehen. Der mit einem fünfblättrigen Hauptrotor sowie einem vierblättrigen Heckrotor ausgestattete Hubschrauber wird von zwei General Electric CT7-2F1-Triebwerken mit FADEC angetrieben. Sechs Monate später als geplant hatte der erste Prototyp der Bell 525 seinen Erstflug am 1. Juli 2015.
Der Zertifizierungsprozess ist noch nicht abgeschlossen (Stand 2021).
| Kenngröße | Daten |
|---|---|
| Besatzung | 2 |
| Passagiere | 16 oder 20 |
| Länge | 19,75 m |
| Rotordurchmesser | 16,61 m |
| Höhe | 5,54 m |
| Leermasse | 4600 kg |
| Treibstoffmenge | 2437 l |
| Rüstmasse | 6600 kg |
| Nutzlast | 3700 kg |
| max. Startmasse | 9300 kg |
| Dienstgipfelhöhe | 6100 m (20.000 ft) |
| Schwebehöhe mit Bodeneffekt | 2783 m (9132 ft) |
| Schwebehöhe ohne Bodeneffekt | 2324 m (7626 ft) |
| max. Reisegeschwindigkeit | 296 km/h (160 kn) |
| Reichweite | 1146 km (619 sm) (bei max. Masse, auf Meereshöhe) |
| Triebwerke | 2× General Electric CT7-2F1 |
| Startleistung | 2× 738 kW (1004 WPS) |
| Dauerleistung | 2× 639 kW (869 WPS) |
Am 6. Juli 2016 stürzte der erste Prototyp in der Nähe von Italy ab. Beide Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Bei der Simulation von Triebwerksausfällen unter hohen Geschwindigkeiten kam es zu einem starken Abfall der Rotordrehzahl. Durch dieses Manöver wurde ein Eigenmode des Hauptrotors angeregt. Zusätzliche Rückkopplung über den Piloten (PIO) sowie das AHRS führten schließlich zu starken, aufschwingenden Vibrationen. Diese wurden so stark, dass die Rotorblätter den Heckausleger berührten, der in der Folge abbrach, was zu einem unkontrollierten Absturz führte.