Bentley Layton

Bentley Layton (* 12. August 1941; † 26. März 2025 in New Haven) war ein US-amerikanischer Religionswissenschaftler und Orientalist, insbesondere Koptologe, der sich mit dem Frühchristentum und der Gnosis befasste.

Leben

Er erwarb 1963 an der Harvard University einen Bachelor (A.B.) summa cum laude und promovierte 1971 an derselben Universität bei Helmut Koester mit der Dissertation: The Treatise on Resurrection (from the Coptic Gnostic Library): Edition, Translation, and Commentary zum Ph.D. Ein Privatstudium (1970, 1972–1975) der Koptologie und Linguistik absolvierte er bei Hans Jakob Polotsky in Jerusalem. Er lehrte an der École biblique et archéologique française de Jérusalem und arbeitete in Kairo für den Technischen Unterausschuss der UNESCO für die Veröffentlichung der Nag-Hammadi-Manuskripte. Ab 1976 lehrte er an der Yale University, wo er 1983 zum Professor für Religionswissenschaft (Antikes Christentum) sowie Sprachen und Zivilisationen des Nahen Ostens ernannt wurde.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Penelope Laurans: Bentley Layton, distinguished Coptic linguist and scholar of ancient Christianity. In: Yale News. 1. April 2025, abgerufen am 20. Mai 2025 (englisch).
Personendaten
NAME Layton, Bentley
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Religionswissenschaftler
GEBURTSDATUM 12. August 1941
STERBEDATUM 26. März 2025
STERBEORT New Haven