Berbling

Berbling
Koordinaten: 47° 51′ N, 11° 58′ OKoordinaten: 47° 50′ 41″ N, 11° 58′ 21″ O
Höhe: 497 m ü. NHN
Einwohner: 208 (25. Mai 1987)
Postleitzahl: 83043
Vorwahl: 08061
Berbling aus Süd-Westen
Berbling aus Süd-Westen

Berbling ist ein Stadtteil von Bad Aibling im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.

Geographie

Das Pfarrdorf liegt südlich von Aibling am Weiherbach und hat sich seinen dörflichen Charakter bis heute weitgehend erhalten.

Geschichte

Wilhelm Leibl: Drei Frauen in der Kirche, Berbling 1881

Berbling wurde erstmals 804 als „Percwillinga“ (Bergwilling) erwähnt, als auf dem Gerichtstag zu Aibling der Salzburger Erzbischof Arno im Auftrag des Kaisers Karl des Großen die Berblinger Kirche dem Chiemseer Abt Liutfried zusprach. Trotzdem gelangte es schon 815 an das Hochstift Freising und nach 1080 an das Kloster Margarethenzell in Bayrischzell, das von Haziga, der Gemahlin des Wittelsbachers Otto I. von Scheyern, gegründet wurde. 1085 wurde das Kloster nach Fischbachau, 1104 auf den Petersberg und 1119 schließlich nach Scheyern verlegt. Bis zur Säkularisation 1803 blieb Berbling als Hofmark mit dem Kloster Scheyern verbunden. Später gehörte Berbling als Teil der selbständigen Gemeinde Willing zum Landgericht Aibling.

1897 erhielt Berbling mit einem eigenen Bahnhof Anschluss an die Lokalbahn Bad Aibling–Feilnbach, die 1973 eingestellt wurde. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Mai 1978 die Gemeinde Willing, zu der auch Berbling gehörte, in die Stadt Bad Aibling eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten

Mit Berbling verbundene Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Berbling – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Berbling in der Ortsdatenbank von bavarikon.