| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 15′ N, 11° 22′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Dachau | |
| Höhe: | 521 m ü. NHN | |
| Fläche: | 59,96 km² | |
| Einwohner: | 7636 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 127 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85232 | |
| Vorwahl: | 08131 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 74 113 | |
| LOCODE: | DE BGC | |
| Gemeindegliederung: | 24 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Johann-Michael-Fischer-Str.1 85232 Bergkirchen | |
| Website: | www.bergkirchen.de | |
| Erste Bürgermeisterin: | Dagmar Wagner | |
| Lage der Gemeinde Bergkirchen im Landkreis Dachau | ||


Bergkirchen ist eine Gemeinde und ein Pfarrdorf im oberbayerischen Landkreis Dachau.
Es gibt 25 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Unmittelbar angrenzende Gemeinden oder Städte sind:
| Schwabhausen | ||
| Sulzemoos | Dachau | |
| Maisach (Landkreis Fürstenfeldbruck) | Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck), Gröbenzell (Landkreis Fürstenfeldbruck) | Karlsfeld, München |
Topografisch gesehen liegt der höchste Punkt des Landkreises Dachau mit 557 m ü. NHN im Biberecker Holz unweit Kreuzholzhausen.

Im Gemeindeteil Eisolzried wurde zur Römerzeit vermutlich im 1. Jahrhundert nach Christus eine Ziegelei betrieben. Das Urbar von Bergkirchen (842 n. Chr.) gibt Einblicke in die Organisation eines Hofes in der Mitte des 9. Jahrhunderts.
Die auf einem Hügel stehende Pfarrkirche St. Johannes Baptista hat im 18. Jahrhundert durch den Architekten Johann Michael Fischer ihre heutige eindrucksvolle Form erhalten. Die Gemeinde Bergkirchen entstand durch das bayerische Gemeindeedikt von 1818. Sie umfasste die Orte
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden Eisolzried, Feldgeding, Lauterbach und Oberbachern aufgelöst und mit Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinden Günding und Kreuzholzhausen der Gemeinde Bergkirchen zugewiesen.
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 5218 auf 7770 um 2552 Einwohner bzw. um 48,9 %.

Die Kommunalwahl am 15. März 2020 führte bei einer Wahlbeteiligung von 66,01 % zu folgendem Ergebnis:
| Partei / Liste | Stimmenanteil | Sitze |
| CSU | 24,24 % | 5 |
| Grüne | 11,37 % | 2 |
| WG Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen | 21,31 % | 4 |
| Freie Wählergruppe Bergkirchen | 14,64 % | 3 |
| Freie Wählergemeinschaft Feldgeding | 9,22 % | 2 |
| Wählergemeinschaft Bachern | 10,63 % | 2 |
| Wählergemeinschaft Günding/Neuhimmelreich | 8,59 % | 2 |
| Gesamt | 100 % | 20 |
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Erste Bürgermeisterin ist seit 2026 Dagmar Wagner (WG Eisolzried-Kreuzholzhausen-Lauterbach). Sie folgt auf Robert Axtner (CSU), der nicht mehr zur Wahl angetreten war. Bei der Kommunalwahl 2020 wurde Axtner als Alleinkandidat für das Amt mit 94,11 % der gültigen Stimmen in das Bürgermeisteramt gewählt. Robert Axtner war zuvor seit 2014 Mitglied im Gemeinderat und war von 2014 bis 2020 der 3. Bürgermeister der Gemeinde Bergkirchen. Dagmar Wagner ist die erste Frau in der Gemeinde Bergkirchen, die das Amt des Ersten Bürgermeisters bekleidet und überhaupt erst die zweite Frau in diesem Amt im Landkreis Dachau.
Die Stellvertreter der Ersten Bürgermeisterin sind seit 2026 der Zweite Bürgermeister Martin Burgmair (WG Bachern) und seit 2020 der Dritte Bürgermeister Johann Groß (WG Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen), der auch für die Freien Wähler im Landtag sitzt.
| Blasonierung: „Auf rotem Grund auf einem mit zwei schmalen blauen Wellenbalken belegten silbernen Hügel die silberne Kirche von Bergkirchen in Seitenansicht.“ | |
| Wappenbegründung: Die Kirche auf dem Berg redet für den Gemeindenamen und stellt die auf einem Hügel erbaute Pfarrkirche St. Johannes Baptista dar, die in ihrer heutigen Form im 18. Jahrhundert vom Architekten Johann Michael Fischer erbaut wurde. Bergkirchen ist bereits im 9. Jahrhundert als Urpfarrei nachweisbar. Die zwei blauen Wellenbalken symbolisieren die Wasserläufe Amper und Maisach. Die Tingierung in Rot und Silber ist von den Farben der ortsadeligen Herren von Eisolzried hergeleitet, die als wittelsbachische Ministerialen im 13. und 14. Jahrhundert zu umfangreichem Besitz im Dachauer Land gelangten. |
Bergkirchen ist Mitglied der im Februar 2011 gegründeten „Westallianz“, eines Kooperationsverbundes von sechs Gemeinden, die sich entlang der Autobahn A 8 zwischen München und Augsburg befinden.
Im Gemeindegebiet von Bergkirchen liegt das Umspannwerk Oberbachern.
Bergkirchen-GADA (Gewerbegebiet an der Autobahn) ist ein ca. 58 Hektar großes Gewerbegebiet in Bergkirchen. Es liegt direkt an der Anschlussstelle 78 (Dachau/Fürstenfeldbruck) der Bundesautobahn 8 und ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort in der Region München.

