Bob Kaufman

Bob Kaufman (* 18. April 1925 in New Orleans, Louisiana; † 12. Januar 1986 in San Francisco; vollständiger Name Robert Garnell Kaufman) war eine Größe der Beatpoeten und Beatniks, Surrealist. Er wurde inspiriert durch den Jazz. In Frankreich war er bekannt als „der schwarzamerikanische Rimbaud.“

Leben

Kaufman war der Sohn eines deutschen Juden und einer römisch-katholischen Schwarzen von Martinique. Er wuchs mit 13 Geschwistern auf. In den frühen 1940ern begann sein Literaturstudium an der New Yorker „The New School“, wo er William S. Burroughs, Gregory Corso und Allen Ginsberg traf. 1944 heiratete er Ida Berrocal. Aus dieser Ehe entspross 1945 eine Tochter, Antoinette Victoria, geboren in New York City. 1958 heiratete Kaufman in zweiter Ehe Eileen Singe in North Beach, San Francisco, mit ihr hatte er einen Sohn, Parker, benannt nach dem Jazzmusiker Charlie Parker.

Mit anderen Dichtern zusammen (Allen Ginsberg, John Kelly und William Margolis) war er einer der Gründer des Beatitude Magazine.

Ein Dokumentarfilm über das Leben und Werk afroamerikanischen Dichters in der Regie von Billy Woodberry erschien 2015 und feierte auf der Viennale im selben Jahr Premiere.

Schriften

  • Sardine Dorée, Übersetzung ins Französische von Mary Beach, Christian Bourgois éditeur, Paris 1976

Einzelnachweise

  1. ↑ Roscoe Lee Browne, Susanne Cockrell, Ossie Davis: And When I Die, I Won't Stay Dead. BK Project, Rosa Filmes, abgerufen am 8. März 2025.
  2. ↑ And when I Die, I Won't Stay Dead. Bob Kaufman, Poet | Viennale. Abgerufen am 8. März 2025.