Brar Riewerts

Brar Volkert Riewerts (* 30. September 1914 in Lindholm; † 8. April 2002 in Mildstedt) war ein deutscher Pädagoge, Archivar und Politiker (Grüne).

Leben

Der Rektor der Bürgerschule in Husum (von 1956 bis 1975) entstammte einer ursprünglich auf der Insel Föhr beheimateten nordfriesischen Pastorenfamilie. Einer seiner Vorfahren war der gleichnamige Neumünsteraner Propst Brar Volkert Riewerts (1842–1933). Neben seinem Rektorenamt war er von 1955 bis 1988 ehrenamtlicher Stadtarchivar (Archivpfleger) in Husum. Er war Parteivorsitzender der Grünen Liste Schleswig-Holstein (GLSH), Stadtverordneter in Husum und Kreistagsabgeordneter in Nordfriesland. Nach Abschluss der schwierigen Fusionsverhandlungen zwischen dem Landesverband der Grünen und der GLSH im Jahr 1982 zog Riewerts sich schrittweise aus der Politik zurück.

Für seine Verdienste um die Förderung der nordfriesischen Kultur wurde Riewerts 1997 mit dem Hans-Momsen-Preis des Kreises Nordfriesland ausgezeichnet.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Hans-Momsen-Preis, Liste der Preisträger
  2. ↑ Aus der geschichtlichen Entwicklung der Stadt Husum (Memento des Originals vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 1,1 MB)
  3. ↑ Zu den speziellen schleswig-holsteinischen Hintergründen siehe: Jürgen Oetting, Selbstblockade im Norden, in: Joachim Raschke (Hrsg.), Die Grünen. Wie sie wurden, was sie sind, Köln 1993, S. 378–384.
Personendaten
NAME Riewerts, Brar
ALTERNATIVNAMEN Riewerts, Brar Volkert (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Pädagoge, Archivar und Politiker (Grüne)
GEBURTSDATUM 30. September 1914
GEBURTSORT Risum-Lindholm
STERBEDATUM 8. April 2002
STERBEORT Mildstedt