Chidi Kwubiri

Chidi Kwubiri

Chidi Kwubiri (* 21. August 1966 in Umuahia, Nigeria; † 26. Dezember 2025 in Pulheim) war ein nigerianisch-deutscher Künstler.

Leben

Chidi Kwubiri war zunächst 1993 Gaststudent und kurz darauf regulärer Student (Malerei) an der Kunstakademie Düsseldorf bei Michael Buthe. Nach dessen Tod im Jahr 1994 wechselte er in die Meisterklasse von A. R. Penck und verließ die Kunstakademie Düsseldorf 2002 als Meisterschüler von A. R. Penck.

Chidi Kwubiri lebte ab 2000 mit seiner Familie in Pulheim, vor den Toren von Köln, und hatte dort sein Atelier im WALZWERK, einem heute als Gewerbe- und Kulturstandort genutzten historischen Industriekomplex. Chidi Kwubiri hatte zahlreiche nationale und internationale Einzel- und Gruppenausstellungen insbesondere in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und den USA. 2016 gestaltete er das in über 40-jähriger Tradition stehende MISEREOR-Hungertuch für die globalen MISEREOR-Fastenaktionen 2017/2018.

Er wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt mehrere Kunstförderpreise.

Ausstellungen

Kunstpreise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2007: ADLER-Award 2007 – fine art category (1st prize)
  • 1997: Alpirsbacher Gallery "Das schöne neue Bild", Alpirsbach, Germany
  • 1996: "Art Collection" of Siemens AG in co-operation with Dresdner Bank AG and Rochus Club, Düsseldorf, Germany (1st prize)
    • "Kö-Galerie", Düsseldorf, Germany
    • Art award "Stella Musical AG" to mark the premiere of the musical "Les Misérables", Duisburg, Germany (1st prize)
Commons: Chidi Kwubiri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ DuMont RAG: Traueranzeigen von Chidi Kwubiri. In: Wirtrauern.de. 9. Januar 2026, abgerufen am 6. Juni 2026.
  2. ↑ chidikwubiri: Dear Friends, collectors, art lovers and relatives. In: Instagram. 30. Dezember 2025, abgerufen am 7. Juni 2026 (englisch).
  3. ↑ Pulheim trauert um Chidi Kwubiri – einen Brückenbauer der Kulturen. In: Antenne Pulheim 97.2. 17. Januar 2026, abgerufen am 7. Juni 2026.
  4. ↑ MISEREOR-Hungertuch Künstler Chidi Kwubiri: Kunst ist mir angeboren, Misereor, 13. September 2016, abgerufen am 4. März 2017
  5. ↑ 21. Misereor-Hungertuch 2017: Chidi Kwubiri - Das Hungertuch „Ich bin, weil du bist“, Misereor, abgerufen am 4. März 2017
  6. ↑ https://roemerandroemer.com/news/blue-is-hot-and-red-is-cold-hommage-to-a-r-penck/
  7. ↑ https://www.florencebiennale.org/en/artists-2019/
  8. ↑ Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 24. Juli 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  9. ↑ Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 3. Dezember 2024 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  10. ↑ Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 23. September 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. ↑ https://www.artrabbit.com/events/italia-docet-laboratorium-collateral-event-of-the-56-international-art-exhibition-la-biennale-di-venezia