
Christiane Goetz-Weimer (* 9. März 1962 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Verlegerin und Publizistin.
Christiane Goetz-Weimer ist eine Tochter des hessischen Bankiers Peter Götz. Sie war Politikredakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und gehörte zur Gründungsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Im Jahr 1995 gründete sie die Marktforschungs- und Rankingagentur Campo-Data. 2001 gründete sie in Potsdam den Ch. Goetz Verlag. Mit ihrem Ehemann Wolfram Weimer gründete sie 2012 die Weimer Media Group, in den der Ch. Goetz Verlag eingegliedert wurde. Das Unternehmen verlegt eine Reihe von Wirtschaftsmedien. 2013 zog das Paar von Potsdam nach Tegernsee. Im Zuge der Ernennung Wolfram Weimers zum Kulturstaatsminister wurde sie alleinige Verlegerin der Weimer Media Group.
Als Verlegerin leitet sie das Wirtschaftstreffen Ludwig-Erhard-Gipfel, das jährlich im Januar von der Weimer Media Group in Gmund am Tegernsee, dem ehemaligen Wohnort von Ludwig Erhard, veranstaltet wird. Dabei wird auch der Freiheitspreis der Medien vergeben. Die Veranstaltung geriet in die Kritik, weil man dort gegen Geldzahlungen Gespräche mit Politikern kaufen und damit womöglich Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen konnte. Ebenso leitet sie die von der Weimer Media Group organisierte Veranstaltung Signs Award.
Goetz-Weimer hat mit ihrem Ehemann Wolfram Weimer drei Söhne. Sie wurde 2025 vom Ordensbeirat des Bayerischen Landtags für den Verfassungsorden ausgewählt, nahm die Auszeichnung aber wegen des Wirbels um ihren zum Kulturstaatsminister in Berlin aufgestiegenen Ehegatten nicht an.
| Personendaten | |
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| NAME | Goetz-Weimer, Christiane |
| ALTERNATIVNAMEN | Goetz, Christiane |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Verlegerin und Publizistin |
| GEBURTSDATUM | 9. März 1962 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |