| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Chromafenozid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
N′-tert-Butyl-N′-(3,5-dimethylbenzoyl)-5-methylchroman-6-carbohydrazid | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C24H30N2O3 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 394,51 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,17 g·cm−3 | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
189–191 °C | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
205–207 °C (66,7 Pa) | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
8,7·10−6 Pa (75 °C) | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Chromafenozid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Benzohydrazide.
Die Synthese von Chromafenozid geht von 5-Methyl-6-chromancarbonsäure aus. Über das Säurechlorid erhält man mit tert-Butylhydrazin das Hydrazid, welches durch Acylierung mit 3,5-Dimethylbenzoylchlorid Chromafenozid ergibt.
Chromafenozid ist ein farbloser, in technischer Qualität gelblicher Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.
Chromafenozid ist ein von Nippon Kayaku und Sankyo gemeinsam entwickeltes und um 2000 eingeführtes Bisacylhydrazin-Insektizid. Es wird zur Bekämpfung von Lepidopterenlarven, z. B. Apfelwickler, in zahlreichen Kulturen, wie Obst, Wein, Gemüse und Forst, eingesetzt.
Es ist ein Ecdysteroid-Agonist, der an die Rezeptorproteine der Insektenhäutungshormone bindet. Dadurch wird die Chitin-Synthese gehemmt und der Häutungsprozess gestört. Der Entwicklungsprozess wird unterbrochen, die Larven stellen die Fraßaktivität ein und sterben bald ab.
In der Europäischen Union waren Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen. Jedoch waren in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine derartigen Präparate zugelassen. Die Zulassung in der EU lief Ende März 2025 aus.
Die Verbindung ist nicht bienengiftig, nicht fischgiftig und nützlingsschonend. Sie wird daher zum Einsatz im integrierten Pflanzenschutz empfohlen. Der Abbau erfolgt vor allem photolytisch. Die Halbwertszeit im Boden beträgt einige Wochen bis einige Monate.
Die Rückstandsbestimmung in Pflanzen und Boden erfolgt mittels HPLC-Methode.