Claude Royet-Journoud (* 1941 in Lyon) ist ein französischer Dichter, Essayist und Übersetzer.
Gemeinsam mit Anne-Marie Albiach und Michel Couturier war er zwischen 1963 und 1970 Mitbegründer und -herausgeber der Zeitschrift Siècle à mains. In den 1960ern begann er, amerikanische Poesie ins Französische zu übersetzen, darunter Werke von George Oppen, John Ashbery, Keith Waldrop, Charles Bernstein und Louis Zukofsky. Gemeinsam mit Emmanuel Hocquard gab er zwei Anthologien amerikanischer Poesie heraus: 21+1: Poètes améicains d'aujourd'hui (1986) und 49+1: nouveaux poètes américains (1991). Ferner war er Herausgeber der kleinen Zeitschrift Zuk, in dem französische Übersetzungen der Werke amerikanischer Poeten erschienen.
Royet-Journouds Arbeiten erschienen in Zeitschriften wie Acts, Conjunctions, Temblor, o-blek, New Directions, Moving Letters und Lingo. Einige seiner Werke wurden ins Englische (von Keith Waldrop), Griechische, Spanische, Italienische, Portugiesische und Rumänische übersetzt.
Claude Royet-Journoud lebt in Paris.
| Personendaten | |
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| NAME | Royet-Journoud, Claude |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Dichter, Essayist und Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 1941 |
| GEBURTSORT | Lyon |