| Coilate-Letelo | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Einwohnerzahl | 2.158 (2015) | |
| Chefe de Suco | Henrique Martins (Wahl 2023) | |
| Aldeias | Einwohner (2015) | |
| Aihatadiu | 695 | |
| Hau-Hei | 721 | |
| Manucate | 742 | |
|
| ||
Coilate-Letelo (Coilate-Leotelo, Koliate Leotelo, Kailete Leotela) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia (Gemeinde Ermera).
| Coilate-Letelo | ||
|---|---|---|
| Orte | Position | Höhe |
| Aihatadiukraik | 8° 49′ 15″ S, 125° 22′ 23″ O | 1310 m |
| Aihatadiu Leten | 8° 49′ 8″ S, 125° 21′ 47″ O | 1210 m |
| Betupu | 8° 49′ 53″ S, 125° 21′ 53″ O | 1031 m |
| Hau-Hei | 8° 49′ 53″ S, 125° 22′ 33″ O | 1199 m |
| Manucate | 8° 50′ 20″ S, 125° 22′ 18″ O | 1100 m |

Coilate-Letelo liegt im Südosten des Verwaltungsamts Hatulia. Westlich befinden sich die Sucos Hatolia Vila und Samara, südlich die Sucos Leimea-Craic und Leimea-Sarinbalo. Nördlich liegt der Suco Coilate-Leten, der am 1. Oktober 2023 von Coilate-Letelo abgetrennt wurde. Im Osten grenzt Coilate-Letelo an die Verwaltungsämter Ermera mit seinem Suco Raimerhei und Letefoho mit seinem Suco Hatugau. Die gesamte Ost- und Südgrenze bildet der Fluss Meipu. Der Westgrenze folgt der Aiboro. Im Südwesten treffen die beiden Flüsse aufeinander. Sie gehören zum System des Lóis. Im Süden liegt der Foho Coliate (648 m, Lage). Der Norden des Sucos reicht aber über 1500 m.
Die heiße Quelle von Mau Leru (Be’e Manas Mau leru, Lage) befindet sich in der Aldeia Manucate. Laut Untersuchungen des Instituto de Geociências de Timor-Leste (IGTL) hat sie eine Wassertemperatur von 98 °C, was auf ein Potential für ein Geothermiekraftwerk hinweisen würde.
Eine weitere heiße Quelle ist die Bia Luli (Lage). Der Name stammt aus Kemak und bedeutet „heiliges Wasser“. Auf Tetum wird sie auch Be’e Manas (heißes Wasser) oder Be’e Douto (Doktor-Wasser) genannt. Die Quelle soll angeblich bei Hautkrankheiten und schwer heilenden Wunden helfen. Der FALINTIL-Kommandant Ernesto Fernandes suchte hier, ebenso wie andere Soldaten und Zivilisten während der indonesischen Besatzungszeit hier Heilung.
Coilate-Letelo teilt sich in die drei Aldeias Aihatadiu (Aihatadio), Hau-Hei (Hauhei, Hau Hei, Haeheu) und Manucate (Manucati, Manukati). Cletrema, Manulete, Raegoa und Teuro wurden 2023 Teil von Coilate-Leten.
Im Norden befinden sich die Dörfer Aihatadiu Leten (deutsch Ober-Aihatadiu), Aihatadiukraik (Aihatadiukraic, deutsch Unter-Aihatadiu), Betupu, Hau-Hei und Manucate. In Hau-Hei gibt es eine Grundschule, eine medizinische Station und einen provisorischen Hubschrauberlandeplatz.

2022 lebten im Suco Coilate-Letelo (inklusive Coilate-Leten) 5.160 Einwohner (2022), davon waren 2.704 Männer und 2.456 Frauen. In dem Gebiet gab es 876 Haushalte. Über 73 % der Einwohner gaben Mambai als ihre Muttersprache an. Über 20 % sprachen Tetum Prasa, fast 5 % Kemak und eine kleine Minderheit Idalaka.
2015 lebten in den noch heute zu Coilate-Letelo gehörenden Aldeias 2.158 Einwohner.
1976 erreichten die indonesischen Invasoren auch Hatulia. Im Mai griffen die indonesischen Truppen Coilate-Letelo an. 200 Menschen wurden eingekesselt und konnten nicht mehr fliehen. Sie wurden zunächst im Ort gefangen gesetzt und später nach Letefoho gebracht.
1952 war Dinis Martins Chefe de Suco.
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Januario M. Sarmento zum Chefe de Suco gewählt. Bei den Wahlen 2009 gewann Abel Maria da Costa und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt. Bei den Wahlen 2023 wurde Henrique Martins gewählt.
2023 wurden als Chefe de Aldeia gewählt: Jolio Fernandes (Aihatadiu), Roberto Ximenes (Hau-Hei) und Gil Fernandes (Manucate).