Conrad David Lagemann (* 14. August 1865 in Wellingholzhausen, Kreis Melle; † 29. August 1941 in Meppen) war ein deutscher Lehrer und Heimatdichter, der auch unter dem Kürzel C. D. Lagemann schrieb.
Lagemann wuchs als Sohn einer Bauernfamilie in Wellingholzhausen bei Osnabrück auf. Nach der Ausbildung zum Lehrer erhielt er seine erste Anstellung als Lehrer an der Schule in Teglingen. Anschließend war er Rektor an der Ludmillenschule in Meppen. Dieses Amt bekleidete er, bis er 1928 in den Ruhestand trat.
Lagemann war ein Heimatdichter und noch heute werden Theaterstücke von ihm in der Stadt Meppen aufgeführt. Aus seiner Feder stammen Erzählungen, Theaterstücke, Lieder und Gedichte. Seine bekanntesten sind Dat aule Molkenschapp, De Poggenstöhle, Up’n Härenkamp, Pröpper mott’t wäsen und Krieg in’t Dörp. Seine plattdeutschen Liedertexte sind im Emsland noch heute bekannt, wie zum Beispiel Das Höltinglied, Land der Amsivaren und Sünner Klaos.
Am 29. August 1941 verstarb Conrad David Lagemann in Meppen.
Zu seinen Ehren wurde eine Straße in Meppen nach ihm benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lagemann, Conrad David |
| ALTERNATIVNAMEN | Lagemann, C. D. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lehrer und Heimatdichter |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1865 |
| GEBURTSORT | Wellingholzhausen, Kreis Melle |
| STERBEDATUM | 29. August 1941 |
| STERBEORT | Meppen |