| Crimson Seedless | |
|---|---|
| Synonyme | Crimson |
| Zuchtnummer | C102–26 |
| Art | Interspezifische Kreuzung |
| Beerenfarbe | rot |
| Verwendung | |
| Herkunft | Fresno |
| Institut | USDA-ARS |
| Züchtungsjahr | 1979 |
| VIVC-Nr. | 16019 |
| Abstammung | |
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Kreuzung aus | |
| Liste von Rebsorten | |
Crimson Seedless (Zuchtstammnummer: C102–26) ist eine moderne stenospermokarpe Rebsorte für die Produktion von Tafelobst. Sie ist eine der populärsten Tafeltrauben-Sorten weltweit. In Kalifornien und Südeuropa gibt es viel bestockte Anbaufläche.
Die Pflanzen gedeihen gut in warmen Klimaten. Sie sind sehr starkwüchsig und verlangen einen langen Rebschnitt. Junge Triebspitzen sind grün und unbehaart mit bronzenen oder rosa Rändern. Das leuchtend hellgrüne Blatt ist mittelgroß, siebenlappig und beidseitig kahl. Das Blatt reicht um die enge Stieleinbuchtung mehr als komplett herum; es überlappt sich dahinter. Die Früchte reifen spät in lockeren, wohlgeformt pyramidalen Trauben mit Gewichten um 500 Gramm. Die purpurrotgefärbten Früchte haben ein knackiges Fleisch mit sehr süßem, aber sonst neutralem Geschmack. Sie sind gut lagerfähig und mechanisch unempfindlich, was Handhabung und Transport erleichtert. Die Fruchtausfärbung bleibt gerne unvollständig und ungleichmäßig, was oft zu zusätzlichen Maßnahmen veranlasst wie der Kontrollierung des Beschattungsgrads oder Gibberellinsäure-Behandlungen.
Die Sorte wurde von David Wilder Ramming und Ronald Tarailo ab 1926 an der Gartenbau-Versuchsstation der USDA in Fresno, Kalifornien über fünf Kreuzungs-Generationen aus Emperor, Calmeria, Italia, Sultana und Muscat d’Alexandrie gezüchtet, wobei mehrere der Vorfahren-Sorten mehrfach eingekreuzt sind. Die letzte Kreuzung erfolgte 1979, aus deren Sämlingen 1983 die finale Sorte selektiert wurde, die 1989 in den Handel gebracht wurde.