Darstadt

Darstadt
Koordinaten: 49° 40′ N, 10° 0′ OKoordinaten: 49° 40′ 26″ N, 9° 59′ 42″ O
Höhe: 246 m ü. NHN
Fläche: 4,58 km²
Einwohner: 222 (30. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 97199
Vorwahl: 09331
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius

Darstadt ist ein Gemeindeteil der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Darstadt hat eine Fläche von 4,580 km². Sie ist in 643 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7123,15 m² haben. In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Rothmühle und Scheckenmühle.

Geographie

Das Pfarrdorf Darstadt liegt auf der Höhe des Ochsenfurter Gaus an der Kreisstraße WÜ 13 zwischen Eßfeld und Goßmannsdorf am Main auf 246 m ü. NHN. Das Dorf ist der westlichste Gemeindeteil und wird vom Saarbach durchflossen, der sich am östlichen Ortsrand mit dem Muckenbach zum Schafbach vereinigt, der bei Goßmannsdorf in den Main mündet. In der Ortsmitte befindet sich das Schloss Darstadt.

Geschichte

Um 1100 wurde das Dorf als „Tarstadt“ erstmals urkundlich erwähnt. Bereits vor dem Jahr 1303 befand sich der Ort im Besitz von Erhard und Conrad von Rotenbur (Rottenbauer) und seit 1345 gehörte er den Freiherren von Zobel. 1597 ließ Stefan von Zobel, der mit einer Schwester von Julius Echter von Mespelbrunn verheiratet war, die Pfarrkirche errichten. Am 1. Januar 1972 wurde Darstadt nach Ochsenfurt eingemeindet.

Commons: Darstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Gemarkung Darstadt (090736). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 27. Februar 2026.
  2. ↑ Stadtteile & Einwohner. Stadt Ochsenfurt, archiviert vom Original am 11. Februar 2026; abgerufen am 11. Februar 2026.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. ↑ Stadt Ochsenfurt, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 19. Februar 2025.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Februar 2026.
  5. ↑ BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)