Hohestadt

Hohestadt
Koordinaten: 49° 39′ N, 10° 3′ OKoordinaten: 49° 39′ 25″ N, 10° 2′ 32″ O
Höhe: 274 m ü. NHN
Fläche: 4,26 km²
Einwohner: 622 (30. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 97199
Vorwahl: 09331
Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Hohestadt ist ein Gemeindeteil der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Hohestadt hat eine Fläche von 4,264 km². Sie ist in 899 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4743,26 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Fuchsenmühle.

Geographie

Das Pfarrdorf liegt am Nordrand der Ochsenfurter Gau. Der Thierbach fließt südöstlich am Ort vorbei. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ochsenfurt zur Staatsstraße 2418 (1,4 km nördlich) bzw. nach Tückelhausen zur Staatsstraße 2270 (1 km westlich).

Geschichte

Hohestadt lag im Fraischbezirk des Würzburg-dompkapitelischen Amtes Ochsenfurt. Das Kollegiatstift Haug und das Kloster Tückelhausen waren Grundherren des Ortes.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Hohestadt, zu der Fuchsenmühle gehörte. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Ochsenfurt. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,264 km². Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Juli 1971 nach Ochsenfurt eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Hohestadt

Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 252217220243258254239246256272250247226238238222215224218293275250233242
Häuser 4246444543363845
Quelle

Ort Hohestadt

Jahr 18181861187118851900192519501961197019872025
Einwohner 244258222257213205260218227613622 1
Häuser 404241353643170
Quelle
1 
inklusive Fuchsenmühle

Baudenkmäler

In Hohestadt gibt es 13 Baudenkmäler:

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Hohestadt gibt es 6 Bodendenkmäler.

Religion

Hohestadt ist römisch-katholisch geprägt und Sitz der Pfarrei St. Johannes der Täufer.

Literatur

Commons: Hohestadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Gemarkung Hohestadt (090743). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 26. Februar 2026.
  2. 1 2 Stadtteile & Einwohner. Stadt Ochsenfurt, abgerufen am 26. Februar 2026.
  3. ↑ Stadt Ochsenfurt, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 26. Februar 2026.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Februar 2026.
  5. ↑ Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Februar 2026 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  6. ↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 740f.
  7. ↑ A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 312f.
  8. 1 2 3 4 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 901 (Digitalisat).
  9. ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 545.
  10. ↑ Ochsenfurt > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. Februar 2026.
  11. 1 2 Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 werden diese als Häuser bezeichnet und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  12. 1 2 Joseph Anton Eisenmann, Karl Friedrich Hohn (Hrsg.): Topo-geographisch-statistisches Lexicon vom Königreiche Bayern. Band 1: A–L. Palm und Enke, Erlangen 1840, OCLC 165432733, S. 802 (Digitalisat – Erstausgabe: 1831). Für die Gemeinde Hohestadt zuzüglich der Einwohner und Häuser von Fuchsenmühle (S. 474).
  13. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 212, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  14. 1 2 Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1214, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  15. ↑ Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 200 (Digitalisat).
  16. 1 2 Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1364, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  17. ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879, OCLC 992516308, S. 82 (Digitalisat).
  18. ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882, OCLC 460588127, S. 232 (Digitalisat).
  19. 1 2 K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1299 (Digitalisat).
  20. ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern : Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1890. Heft 58 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1892, OCLC 162230561, S. 238 (Digitalisat).
  21. 1 2 K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1382 (Digitalisat).
  22. ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichnis für das Königreich Bayern Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und dem Gebietsstand vom 1. Juli 1911. Heft 84 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1911, OCLC 162230664, S. 239 (Digitalisat).
  23. 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1416 (Digitalisat).
  24. 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1235 (Digitalisat).
  25. 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 195 (Digitalisat).
  26. ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 382 (Digitalisat).
  27. 1 2 Denkmalliste für Ochsenfurt (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege