| Datina-Xamaco | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Einwohnerzahl | 1.400 (2015) | |
| Aldeias | Einwohner (2015) | |
| Datina | 387 | |
| Fahiluhan | 1013 | |
|
| ||
Datina-Xamaco ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Same (Gemeinde Manufahi).
| Datina-Xamaco | ||
|---|---|---|
| Orte | Position | Höhe |
| Betulala | 8° 55′ 49″ S, 125° 36′ 24″ O | 1449 m |
| Erluli | 8° 56′ 30″ S, 125° 38′ 46″ O | 827 m |
| Datina | 8° 56′ 9″ S, 125° 37′ 52″ O | 1031 m |
| Suri Rema | 8° 55′ 51″ S, 125° 37′ 57″ O | 987 m |
Der Suco Datina-Xamaco liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts Same. Südlich befindet sich der Suco Letefoho und östlich der Suco Holarua, von dem Datina-Xamaco am 3. Juli 2026 abgetrennt wurde. Im Nordwesten grenzt Datina-Xamaco an den Sucos Aituto (Verwaltungsamt Maubisse, Gemeinde Ainaro). Im Süden liegt der Berg Cablac (Lage), mit 2085 m, das östliche Ende der Cablac-Berge. Er ist der höchste Gipfel von Manufahi, auch wenn die Berghänge seiner Nachbarn bereits in Manufahi höher führen. Datina-Xamaco teilt sich in die beiden Aldeias Datina und Fahiluhan (Tahiluan).
Die Überlandstraße von der Gemeindehauptstadt Same nach Maubisse führt quer durch den Suco. An ihr liegen von Ost nach West die Orte Erluli, Datina (Dotina), Suri Rema (Fahiluhan) und Betulala, der zum größten Teil bereits im Suco Aituto liegt. In Datina und Suri Rema befinden sich jeweils Grundschulen und in Betulala eine Kapelle. Datina verfügt zudem über ein Hospital. Westlich des Ortes liegt das Heiligtum Fatu Maromak (Lage), mit Marienschrein und einer kleinen Höhle.
Grob das Gebiet südlich der Überlandstraße gehört zum Nationalpark Kay Rala Xanana Gusmão.
2015 lebten in Datina-Xamaco leben 1400 Einwohner.
Die Cablac-Berge (Cabalaki) war ab 1976 ein Rückzugsgebiet der FALINTIL, die gegen die indonesischen Invasoren kämpfte. Hier gründete sie eine base de apoio, eine Widerstandsbasis, die Zuflucht für Flüchtlinge aus Mauchiga, Same, Letefoho, Aileu und Atsabe bot. Anfang 1979 wurde die Basis von den Indonesiern zerstört.
Am 20. August 1982 kam es zum Mauchiga-Dare-Aufstand (auch Cabalaki-Aufstand) in den Orten Mauchiga, Dare, Mulo (alle Hatu-Builico, Gemeinde Ainaro), Aituto (Maubisse, Gemeinde Ainaro) und Rotuto (Same). FALINTIL-Kämpfer und einige Einwohner aus den Orten griffen dabei mehrere Stützpunkte der Indonesier in der Region an. So die Dare Koramil, Koramil und Polizei in Hatu-Builico und die Hansip (Zivilverteidigung) in Aituto, Rotuto und Raimerhei. Die Indonesier schickten sofort Truppen in die Region. In Dare wurden Häuser niedergebrannt, Schulen geschlossen und Frauen und Kinder dazu gezwungen, Wache in Militärposten zu halten. Außerdem kam es zu Zwangsumsiedlungen, Brandschatzung, Plünderungen und Vergewaltigungen. Die Militärposten wurden in jeder Aldeia der Region errichtet, dazu kamen acht Gemeindeposten um Dare herum. FALINTIL-Kämpfer und ein Großteil der Bevölkerung flohen aus dem Gebiet, manche auch auf die Cablac-Berge.
Am 10. Oktober 2026 fand die Nachwahl für den Chefe de Suco von Datina-Xamaco statt.