Im Dorf entspringt der Mögelheubach, ein rechter Zufluss der Zenn. Südöstlich des Ortes liegt die Flur Winterleiten, 1 km nordwestlich liegt das Bergholz, 0,75km südwestlich liegt das Weinskershölzl. Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft zur Staatsstraße2245 (0,5km südlich) bzw. zu einer anderen Gemeindeverbindungsstraße (1,75km nordöstlich), die von Stöckach (0,6km nördlich) nach Oberfeldbrecht führt (1,4km südöstlich).
Geschichte
Der Ort wurde 1296 im Rothenburger Ächtbuch als „Tauerspach“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Übername Duher (= der Schieber). Eine Person dieses Namens ist als Gründer dieser Siedlung anzunehmen. Ursprünglich übte die Deutschordenskommende Virnsberg das Herrschaftrecht aus. Es ist ein Kaufbrief aus dem Jahr 1345 erhalten, in dem Rapot von Kulsheim der Kommende Virnsberg den Ort samt Untertanen für 601Pfund und 71⁄2Schilling überließ. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort vollständig zerstört und musste neu aufgebaut werden. 1732 wurde die heutige Form „Daubersbach“ erstmals bezeugt.
Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB480570132, OCLC872378821, S.63.
Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (=Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
Daubersbach.In:ruegland.de.Abgerufen am 19.Juli 2023.
12M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.847.
↑Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M.Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.961.
↑M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd.2, S.1011.