Der Ort wurde 1340 als „Ruetlin“ erstmals urkundlich erwähnt. Es handelte sich also um eine Siedlung, die durch Rodung des Waldes ermöglicht wurde. Erst 1505 wurde die Form „Fladengerewt“ bezeugt, wahrscheinlich um den Ort von anderen ähnlich lautenden Orten – etwa die 8km weiter nördlich gelegenen Orte Wilhelmsgreuth und Jobstgreuth – besser unterscheiden zu können. Das Bestimmungswort „Fladen-“ verweist auf die flache Ebene.
Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB480570132, OCLC872378821, S.76.
Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (=Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
Fladengreuth.In:ruegland.de.Abgerufen am 19.Juli 2023.
↑E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S.76.
12M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.855.
↑Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M.Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.961.
↑M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.1011.