Debstedt Debst (niederdeutsch) Stadt Geestland | ||
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| Koordinaten: | 53° 37′ N, 8° 38′ O | |
| Höhe: | 4 m ü. NHN | |
| Fläche: | 12,92 km² | |
| Einwohner: | 2064 (30. Juni 2017) | |
| Bevölkerungsdichte: | 160 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Eingemeindet nach: | Langen | |
| Postleitzahl: | 27607 | |
| Vorwahl: | 04743 | |
Lage von Debstedt in Niedersachsen
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Debstedt in der Stadt Geestland | ||

Debstedt (niederdeutsch Debst) ist eine Ortschaft in der Stadt Geestland im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.
| Sievern | Hymendorf | |
| Langen | Drangstedt | |
| Stadt Bremerhaven (Freie Hansestadt Bremen) |
Wehden (Einheitsgemeinde Schiffdorf) |
(Quelle:)
Das Kirchdorf besteht seit dem 11. Jahrhundert und war vor wenigen Jahrhunderten ein regionaler Mittelpunkt und Marktort der Börde Debstedt im Amt Bederkesa. Die Börde umfasste die Kirchspiele Holßel und Debstedt. Um 797 ließ Karl der Große die erste Kirche errichten, die zur Wallfahrts- und Wehrkirche wurde.
Die Dionysiuskirche Debstedt wurde um 1200 gebaut und nach einem Brand 1913 wiedererbaut. Im einflussreichen Kirchspiel Debstedt waren ebenfalls Debstedterbüttel, Langen, Sievern, Wehden, Laven und Spaden eingepfarrt. Heute gehören nur noch Debstedt, Sievern und Wehden dazu.
Während der Franzosenzeit gehörte Debstedt zur Kommune Lehe. Nach dem Sieg über Napoleon wurde das Amt Bederkesa wiederhergestellt und Debstedts Zugehörigkeit dazu ebenfalls. 1840 bekam das Dorf den Status einer Landgemeinde. Nach der Auflösung des Amtes gehörte die Gemeinde zum Amt Lehe (1852–1885), Kreis Lehe (1885–1932), Landkreis Wesermünde (1932–1977) beziehungsweise Landkreis Cuxhaven.
Bei einem Brand am 13. Juli 1912 wurde die Dionysiuskirche weitgehend zerstört sowie 26 von 56 vorhandenen Wohnhäusern und Gehöften des Dorfes.
Ende der 1950er Jahre wurde die Stadtbuslinie L der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG (VGB) von Friedrichsruh bis zur Gemeindegrenze Langen/Debstedt verlängert.
Durch Debstedt verkehren die Linien 504, 505, 525 und NL. Des Weiteren ist der Ort über ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.
1971 schloss sich die Kommune als Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Langen an. Seit der Gebietsreform in Niedersachsen, vom 1. März 1974 gehörte Debstedt zur Gemeinde Langen.
Seit dem 1. Januar 2015 ist Debstedt eine Ortschaft der neugegründeten Stadt Geestland.
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Der Ortsrat von Debstedt setzt sich aus sieben Ratsmitgliedern der folgenden Parteien zusammen:
| Wahljahr | BFG | CDU | SPD | Grüne | Gesamt |
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| 2021 | 3 | 2 | 1 | 1 | 7 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)
Der Ortsbürgermeister von Debstedt ist Bernd Krüger (BFG). Sein Stellvertreter ist Marco Kolle (BFG).
Der Entwurf des Kommunalwappens von Debstedt stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.
| Blasonierung: „In Blau auf zwei silbernen liegenden, abgewandten Löwen zwei zottige, goldene Männer, ein goldenes gotisches Taufbecken auf ihren Schultern tragend.“ | |
| Wappenbegründung: Das 1497 gegossene Taufbecken in der Kirche ist ein Wahrzeichen der Gemeinde. |
Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen