Dietrich Balfanz (* 4. April 1921 in Marienburg (Westpr.); † 12. September 2008 in Solingen) war ein Jurist und Verbandsgeschäftsführer in Solingen.
Dietrich Friedrich Gerhard Balfanz war ein Sohn von Ulrich Balfanz, Magistratsassessor in Marienburg, später Bürgermeister von Wilhelmshaven, und Elisabeth Olsen. Er heiratete 1956 in Hamburg Irmgard Rohmann (1926–2008). Das Paar hatte die Kinder Ulrike, Winrich und Christoph.
Balfanz wuchs in Marienwerder/Westpr. und Wilhelmshaven auf. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg, wo er am 20. Mai 1953 promoviert wurde. Von 1959(1956?) bis 1961 war er Mitglied der Geschäftsführung des Bundesverbandes der deutschen Fischindustrie in Hamburg. Am 25. Juli 1961 wurde Balfanz Geschäftsführer des Fachverbandes der Schneidwarenindustrie (FSI) in Solingen. Diese Position hatte er 20 Jahre inne bis zu seiner Pensionierung am 12. Dezember 1981. „In den ersten Jahren seiner Tätigkeit erfolgte am 6. Mai 1966 der Umzug vom Schlagbaum in das neu gebaute Industriehaus Neuenhofer Straße und im selben Jahr die Übernahme des Rasierklingen-Industrieverbandes als Fachabteilung in den FSI. Ebenfalls in diesem Jahr ging aus der Arbeitsgemeinschaft von drei Verbänden der Gesamtverbandes Besteck-Industrie (GBI) hervor. Vorsitzender war W. Jacobskötter, als gleichberechtigter Geschäftsführer war Balfanz tätig.“
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Balfanz, Dietrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Dietrich Friedrich Gerhard Balfanz (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Verbandsgeschäftsführer |
| GEBURTSDATUM | 4. April 1921 |
| GEBURTSORT | Marienburg (Westpr.) |
| STERBEDATUM | 12. September 2008 |
| STERBEORT | Solingen |