| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | C.I. Direct Blue 106 | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C30H16Cl2N4Na2O8S2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
blaues Pulver | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 741,49 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
C.I. Direct Blue 106 ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Oxazine und gehört zu den Triphendioxazin- und Direktfarbstoffen.
C.I. Direct Blue 106 kann ausgehend von 5-Amino-2-anilinobenzolsulfonsäure und Chloranil in Wasser synthetisiert werden, wobei Magnesiumoxid zum Abfangen des entstehenden Chlorwasserstoffs dient. Die Cyclisierung zu den Dioxazinringen gelingt mit Oleum. Das Produkt kann als Natriumsalz isoliert werden.
C.I. Direct Blue 106 wurde 1934 bei den I.G. Farben erfunden und patentiert. Die Vermarktung erfolgte unter der Bezeichnung Siriuslichtblau FF2GL.
Der Farbstoff wird hauptsächlich zum Färben und Bedrucken von Baumwoll-, Viskose-, Seiden- und Polyamidfasergeweben verwendet. Es kann auch zum Färben von Leder eingesetzt werden.