| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 26′ N, 7° 20′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Kusel | |
| Verbandsgemeinde: | Oberes Glantal | |
| Höhe: | 278 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,63 km² | |
| Einwohner: | 864 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 153 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 66903 | |
| Vorwahl: | 06386 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KUS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 36 016 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Rathausstraße 8 66901 Schönenberg-Kübelberg | |
| Website: | www.dittweiler.de | |
| Ortsbürgermeister: | Winfried Cloß | |
| Lage der Ortsgemeinde Dittweiler im Landkreis Kusel | ||

Dittweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Oberes Glantal an.
Der Ort liegt im zum Nordpfälzer Bergland gehörenden Kuseler Bergland. Im Osten befindet sich Brücken, im Südosten Schönenberg-Kübelberg, im Südwesten Dunzweiler, nordwestlich liegt Altenkirchen, nordöstlich Ohmbach und westlich Breitenbach.
Durch den Ort verläuft der Kohlbach, der dort den Rothenbach aufnimmt. Ganz im Norden der Gemarkung erstreckt sich der 375,8 Meter hohe Wartenstein.
Dittweiler wurde im Jahr 1316 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich dem Reichsland Kaiserslautern zugehörig, gehörte Dittweiler von 1438 bis 1779 zur Kurpfalz. Von 1774 stammen die noch vorhandenen Grenzsteine westlich des Ortes, die die Grenze zu Pfalz-Zweibrücken markierten.
Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war der Ort in den Kanton Waldmohr eingegliedert. Anschließend wechselte er in das Königreich Bayern. Von 1818 bis 1862 gehörte Dietweiler – so der damalige Name – dem Landkommissariat Homburg an; aus diesem ging zunächst das Bezirksamt Homburg hervor.
Da ein Teil des Bezirksamts – einschließlich Homburg selbst – 1920 dem neu geschaffenen Saargebiet zugeschlagen wurde, wechselte der Ort ins Bezirksamt Kusel und wurde bis 1938 von einer in Waldmohr ansässigen Bezirksamtsaußenstelle verwaltet.
Seit 1939 ist die Gemeinde Bestandteil des Landkreises Kusel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Brücken innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz sowie des Regierungsbezirks Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde der Ort 1972 in die neu geschaffene Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg eingegliedert. Seit 2017 ist Dittweiler Bestandteil der Verbandsgemeinde Oberes Glantal.
Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.
Der Gemeinderat in Dittweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:
| Wahl | SPD | FWG * | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 2024 | per Mehrheitswahl ** | 12 Sitze | |
| 2019 | per Mehrheitswahl | 12 Sitze | |
| 2014 | per Mehrheitswahl | 12 Sitze | |
| 2009 | 7 | 5 | 12 Sitze |
| 2004 | 7 | 5 | 12 Sitze |
Winfried Cloß wurde am 2. Juli 2014 Ortsbürgermeister von Dittweiler. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 85,97 % und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 75,4 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.
Gunter Becker übte als Vorgänger von Cloß das Amt des Ortsbürgermeisters aus.
Das Wappen enthält Eisen und Schlägel und verweist auf den früheren Bergbau, der einst innerhalb der Gemeinde betrieben wurde.
Dittweiler hat zwei Objekte, die unter Denkmalschutz stehen.
2004 fand die Meisterschaft des Schachbundes Rheinland-Pfalz in Dittweiler statt.

Durch den Ort verläuft die Landesstraße 355. Südöstlich befindet sich die A 6, nordöstlich die A 62. In Glan-Münchweiler ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.
Die Gemeinde gehört zum Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Landstuhl.