| Djibabouya | ||
|---|---|---|
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| Koordinaten | 12° 48′ N, 15° 58′ W | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Senegal | |
| Region | Sédhiou | |
| Département | Sédhiou | |
| ISO 3166-2 | SN-SE | |
| Arrondissement | Djibabouya | |
| Höhe | 17 m | |
| Fläche | 105,8 km² | |
| Einwohner | 6845 (2023) | |
| Dichte | 64,7 Ew./km² | |
Djibabouya ist eine Gemeinde (commune) im Département Sédhiou der Region Sédhiou, gelegen im Südwesten Senegals. Sie ist Sitz der Präfektur des Arrondissement de Djibabouya und besteht aus dem namensgebenden Hauptort (chef-lieu) sowie weiteren Dörfern (villages) und Weilern (hameaux).
Das Gemeindegebiet von Djibabouya liegt im Südwesten Senegals und im westlichen Zentrum der Casamance. Es liegt am linken östlichen Ufer des Soungrougrou und umschließt das Gebiet der ebenfalls am Fluss gelegenen städtischen Gemeinde Marsassoum auf der Landseite vollständig. Der Fluss ist hier, kurz vor der Mündung in den Casamance-Strom, bis zu 3000 Meter breit und wurde vom Gezeitenstrom des 80 Kilometer entfernten Atlantik zu einer Watt- und Mangrovenlandschaft ausgewaschen. Die Dörfer der Gemeinde sind alle nicht weit vom Fluss entfernt. Der Hauptort Djibabouya liegt 45 Kilometer westlich der Départementspräfektur Sédhiou auf 17 m Meereshöhe und 265 Kilometer südsüdöstlich der Hauptstadt Dakar. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 178,40 km². Benachbarte Kommunen sind im Uhrzeigersinn Diacounda im Norden, Sansamba im Osten, Bémet Bidjini im Süden und im Westen, abgesehen von Marsassoum, liegen jenseits des Soungrougrou Ouonck und Oulampane.
Das Dorf Djibabouya war von 1972 bis 1990 Teil der Landgemeinde (communauté rurale) Marsassoum in der Region Kolda. Als der Hauptort Marsassoum von den anderen Dörfern getrennt wurde um ihn in den Status einer städtischen Gemeinde (Commune) zu erheben, wurde Djibabouya Hauptort der verbliebenen Dörfer rund um Marsassoum, die nun zur Landgemeinde Djibabouya zusammengefasst waren. Diese wurde 2008 Teil der neu geschaffenen Region Sédhiou und erhielt 2014 mit allen Landgemeinden Senegals ebenfalls den Status einer Gemeinde (Commune).
Die letzten Volkszählungen ergaben für die Gemeinde jeweils folgende Einwohnerzahlen:
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1988 | … |
| 2002 | 5445 |
| 2013 | 5742 |
| 2023 | 6845 |
Nach dem Zensus von 1988 umfasste die damalige Landgemeinde Marsassoum sechs Dörfer. Der Hauptort Marsassoum hatte 5941 Einwohner und Djibabouya (1801 Einwohner) lag an zweiter Stelle. Im Jahr 2013 wurde für den Hauptort Djibabouya von 1853 Einwohnern ausgegangen. Die Gemeinde umfasste damals vier Dörfer.
Die asphaltierte Nationalstraße N 12 führt auf dem Weg von Sédhiou nach Marsassoum in Ost-West-Richtung durch den Norden des Gemeindegebietes von Djibabouya, aber durch keines seiner vier Dörfer. In Marsassoum gibt es seit 2022 den Pont de Marsassoum als mautpflichtige Brücke über den Soungrougrou. Dadurch hat die N12 mit der als Transgambienne bekannten N 4 Verbindung und mit den Städten Bignona und Ziguinchor. Von Marsassoum führt eine Schotterpiste nach Süden und Osten, die alle an Soungrougrou und Casamance liegenden Ufersiedlungen mit der Präfektur Sédhiou verbindet. Sie erreicht den Hauptort Djibabouya nach einer Strecke von vier Kilometer.