| Sansamba | ||
|---|---|---|
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| Koordinaten | 12° 48′ N, 15° 48′ W | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Senegal | |
| Region | Sédhiou | |
| Département | Sédhiou | |
| ISO 3166-2 | SN-SE | |
| Arrondissement | Djibabouya | |
| Höhe | 26 m | |
| Fläche | 371,3 km² | |
| Einwohner | 18.095 (2023) | |
| Dichte | 48,7 Ew./km² | |
Sansamba ist eine Gemeinde (commune) im Département Sédhiou der Region Sédhiou, gelegen im Südwesten Senegals. Sie besteht aus dem namensgebenden Hauptort (chef-lieu) sowie weiteren Dörfern (villages) und Weilern (hameaux).
Das Gemeindegebiet von Sansamba liegt im Südwesten Senegals und im westlichen Zentrum der Casamance. Es reicht im Norden bis zu dem linken südlichen Ufer des Soungrougrou, dessen Unterlauf sich hier noch ungefähr parallel zu dem Casamance-Strom hält. Der Fluss ist hier, kurz vor der Mündung in den Casamance, bis zu 2000 Meter breit, ausgewaschen zu einer Watt- und Mangrovenlandschaft von dem hin- und herflutenden Gezeitenstrom des 110 Kilometer entfernten Atlantik.
Von seinen Ufern erstreckt sich die Gemeinde weit nach Süden durch den Forêt Classée de Yassine, in dem auch der Hauptort Sansamba liegt, bis zu einem siedlungsfreundlichen Wasserlauf, der aus dem Waldgebiet nach Südwesten dem Casamance-Strom zustrebt, kurz oberhalb der Einmündung des Soungrougrou. Die Dörfer der Gemeinde liegen meist nördlich und südlich des Waldgebietes, nahe der Wasserläufe. Der Hauptort Sansamba liegt 28 Kilometer nordwestlich der Départementspräfektur Sédhiou auf 26 m Meereshöhe und 274 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Dakar. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 371,30 km². Benachbarte Kommunen sind im Uhrzeigersinn Diacounda und Bona im Norden, Diaroumé und Koussy im Osten, Djiredji im Süden und im Westen liegen Bémet Bidjini und Djibabouya.
Das Dorf Sansamba war seit 1972 Hauptort einer Landgemeinde (communauté rurale) in der Region Kolda. Diese wurde 2008 Teil der neu geschaffenen Region Sédhiou und erhielt 2014 mit allen Landgemeinden Senegals den Status einer Gemeinde (Commune).
Die letzten Volkszählungen ergaben für die Gemeinde jeweils folgende Einwohnerzahlen:
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1988 | 12.038 |
| 2002 | 15.502 |
| 2013 | 13.787 |
| 2023 | 18.095 |
Nach dem Zensus von 1988 umfasste die damalige Landgemeinde Sansamba 24 Dörfer. Der Hauptort Sansamba hatte 928 Einwohner und lag damit nach Niassène Diola (983 Einwohner) an zweiter Stelle. Im Jahr 2013 wurde für den Hauptort Sansamba von 1417 Einwohnern ausgegangen (Niassène Diola 1139 Einwohner und Kamoya 1303 Einwohner). Die Gemeinde umfasste auch damals 24 Dörfer.
Die asphaltierte Nationalstraße N 12 führt auf dem Weg von Sédhiou nach Marsassoum in Ost-West-Richtung durch den Hauptort Sansamba und durch Kamoya. In Marsassoum gibt es seit 2022 den Pont de Marsassoum als mautpflichtige Brücke über den Soungrougrou. Dadurch hat die N12 mit der als Transgambienne bekannten N 4 Verbindung und mit den Städten Bignona und Ziguinchor.