Dobersnigg

Dobersnigg (Dorf)
Ortschaft
Dobersnigg (Österreich)
Dobersnigg (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Loich  (KG Loich)
Koordinaten 48° 0′ 47″ N, 15° 23′ 33″ OKoordinaten: 48° 0′ 47″ N, 15° 23′ 33″ Of1
Höhe 397 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 42 (1. Jän. 2026)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05598
Bild
Die Pielachtaler Moststube (2018)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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42

Dobersnigg (früher auch Doberschnigg) ist eine Ortschaft in der Gemeinde Loich im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 42 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Das an der rechten Seite der Pielach gelegene Dorf befindet sich bei der Einmündung des Loichbaches in die Pielach und stellt die nördlichste Ansiedlung der Gemeinde dar. Der Ort besteht aus mehreren Straßenzügen, die von der Mariazellerbahn und seinem Bahnhof in zwei Teile geteilt werden: Einem historische Ortskern im Norden, zu dem auch die ehemalige Elektrogerätefabrik Hermo zählt, und einem südlich anschließenden Teil mit einem Herrenhaus und zahlreichen, daran anschließenden Einfamilienhäusern. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 22 Adressen.

Geschichte

Der Franziszeische Kataster von 1821 verzeichnet Dobersnigg mit mehreren Anwesen.

Im Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Schroffengegend ein Sägewerk mit dem Namen Dobersnigger verzeichnet.

Die Firma Hermo beschäftigte über 100 Mitarbeiter, nach manchen Quellen sogar bis zu 250 Mitarbeiter, überwiegend Frauen, die elektrische Heizkissen, Installationsmaterial und Feuchtraumgeräte herstellten. Die Firma wurde 1986 stillgelegt. Am Areal werde heute Fenster hergestellt.

Literatur

Commons: Dobersnigg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Franziszeischer Kataster (um 1820): Doberschnigg (online auf arcanum.com).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 446