Rehgrabengegend

Rehgrabengegend (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Rehgrabengegend (Österreich)
Rehgrabengegend (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Loich  (KG Loich)
Koordinaten 47° 59′ 53″ N, 15° 25′ 29″ OKoordinaten: 47° 59′ 53″ N, 15° 25′ 29″ Of1
Höhe 480 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 42 (1. Jän. 2026)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05603
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
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42

BW

Rehgrabengegend ist eine Ortschaft der Gemeinde Loich im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 42 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Die Streusiedlung befindet sich östlich von Loich und besteht aus mehreren Ortslagen, darunter Burgstall, Kirchner und Steinbauer, die alle über den Loichbach in die Pielach entwässern. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 20 Adressen.

Geschichte

Als Folge der Theresianischen Reformen wurde der Ort dem Kreis Ober-Wienerwald unterstellt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort mit 14 einzelnen Häusern genannt, die nach Loich eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Weißenburg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Kirchberg besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Weißenburg, Kirchberg, Fridau und Lilienfeld. Der Franziszeische Kataster zeigt die die heute Kirchner genannte Ortslage als Ortschaft Rehgraben mit zwei Gehöften.

Nach dem Umbruch 1848 war er bis 1867 dem Amtsbezirk Kirchberg an der Pielach zugeteilt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 172f (Rehgraben-Gegend in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Franziszeischer Kataster (um 1820): Rehgraben (auf maps.arcanum.com).