Donaurieden

Donaurieden
Stadt Erbach
Koordinaten: 48° 19′ N, 9° 52′ OKoordinaten: 48° 18′ 48″ N, 9° 51′ 43″ O
Höhe: 510,2 m ü. NHN
Einwohner: 700[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1974
Postleitzahl: 89155
Vorwahl: 07305
Luftbild von Donaurieden (1983)
Luftbild von Donaurieden (1983)
Donaurieden, Kirchenberg
Ansichtskarte um 1900

Donaurieden ist ein Stadtteil von Erbach im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Donaurieden in einer Urkunde des Klosters Reichenau aus dem Jahr 1337 als „Riedin“ erwähnt. In den nachfolgenden Jahren wechselte der Ort mehrfach die Besitzer. Seit 1620 war der Ort in Besitz der Freiherren von Ulm zu Erbach bis 1805.

Nachdem sich die Habsburger Anfang des 19. Jahrhunderts aus dieser Region zurückziehen mussten und Württemberg ein Bündnis mit den Franzosen schloss, kam Donaurieden mit Erbach 1805 zunächst an Bayern. Durch den Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg kam es 1810 an das Königreich Württemberg, wo es dem Oberamt Ehingen unterstellt wurde. Um 1870 wurde die Donau begradigt und dadurch Acker- und Weideland gewonnen. In den 1920er Jahren wurde das Kraftwerk Donaustetten errichtet, wodurch ein Teil wieder überschwemmt wurde.

Seit 1966 wurden Siedlungsgebiete geschaffen und die Einwohnerzahl ist dadurch auf 700 Personen gestiegen.

Donaurieden wurde am 1. Juli 1974 nach Erbach eingemeindet. Der jetzige Ortsvorsteher ist Alexander Niedermaier.

Bevölkerungsentwicklung

Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand bis 1970 und ohne die heute zugehörigen Ortsteile. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen mit Archivierungen des LEO-BW Online-Informationssystems für Baden-Württemberg.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr1852187118801890190019101925193319391950195619611970
Einwohner299280257268281278321316312346372360512

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport- und Kulturvereine

Literatur

Commons: Donaurieden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 543 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  2. ↑ Baden-Württemberg - Bevölkerungsentwicklung Donaurieden von 1852 bis 1970
Navigationsleiste Jakobsweg „Oberschwäbischer Jakobsweg“

← Vorhergehender Ort: Erbach | Donaurieden | Nächster Ort: Oberdischingen →