Dynamique des femmes jurists

Dynamique des femmes jurists ist eine Frauenorganisation in der Demokratischen Republik Kongo. Sie wurde 2006 von Nelly Mbangu, der Direktorin des Democracy Research Center, mitbegründet. Sie wurde später auch die erste Präsidentin der Organisation.

Hintergrund

AZu Beginn des 21. Jahrhunderts herrschte in der Demokratischen Republik Kongo ein Bürgerkrieg zwischen Rebellen und Regierungstruppen. 2003 wurde ein Friedensabkommen ausgehandelt und 2006 fanden Wahlen statt. Jahrelange Instabilität hatten jedoch zu viel Gewalt im Osten des Landes geführt, der als „Vergewaltigungshauptstadt der Welt“ („rape capital of the world“) bezeichnet wurde.

Ziele

Dynamique des femmes jurists wurde gegründet, um die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen zu stärken, damit sie ihre Rechte kennen und diese selbstbewusst geltend machen können. Zu diesen Rechten gehören das Recht auf ein Leben ohne Belästigung, auf sichere Landnutzung, auf Zugang zu grundlegenden sozialen Dienstleistungen sowie auf Zugang zu Gerichten und Tribunalen. Die Organisation ermutigt Frauen, Jura als Beruf zu ergreifen und andere Frauen zu vertreten, die ihre Dienste benötigen. Sie unterstützt sie außerdem dabei, Gewerkschaften beizutreten, sich politisch zu engagieren und in Entscheidungsgremien des öffentlichen und privaten Sektors mitzuwirken. Darüber hinaus bietet die Organisation psychologische Hilfe für Überlebende von Vergewaltigung und weiblicher Genitalverstümmelung an.

Einzelnachweise

  1. ↑ Nelly Mbangu. Fonds pour les Femmes Congolaises, archiviert vom Original am 8. August 2018; abgerufen am 28. November 2017 (englisch).
  2. ↑ Stephanie McCrummen: Prevalence of Rape in E. Congo Described as Worst in World. In: The Washington Post. 9. September 2007, abgerufen am 28. November 2017 (englisch).
  3. ↑ Dynamique des femmes jurists. In: Dynamique des femmes jurists. Abgerufen am 28. November 2017 (englisch).
  4. ↑ She is a humanitarian. Care International, abgerufen am 28. November 2017 (englisch).