| Starbulls Rosenheim | |
|---|---|
| Größte Erfolge | |
| |
| Vereinsinformationen | |
| Geschichte | EV Rosenheim (bis 1978) Sportbund DJK Rosenheim (1978–1994) Star Bulls Rosenheim (1994–2000) Starbulls Rosenheim (seit 2000) |
| Standort | Rosenheim |
| Spitzname | SBR |
| Vereinsfarben | grün-weiß (primär), rot-schwarz (sekundär) |
| Liga | DEL2 |
| Spielstätte | SPIE Arena |
| Kapazität | 4.425 Plätze (davon 1.470 Sitzplätze) |
| Geschäftsführer | Christoph Sandner |
| Cheftrainer | Jari Pasanen |
| Kapitän | vakant |
| Saison 2025/26 | 3. Platz / PO - VF |
Die Starbulls Rosenheim sind ein deutscher Eishockeyclub aus Rosenheim, Oberbayern. Juristisch gesehen beginnt die Geschichte des Starbulls Rosenheim e. V. mit der Vereinsgründung am 23. Mai 2000, sportlich ist sie jedoch älter, da sie untrennbar mit der Eishockeyabteilung des SB DJK Rosenheim und dem ehemaligen DEL-Team „Star Bulls Rosenheim“ verbunden ist.
Am 1. Mai 2026 wurde die Profiabteilung des Vereins in eine GmbH & Co. KG ausgegliedert und agiert seitdem unter dem offiziellen Namen SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG. Der Stammverein Starbulls Rosenheim e. V. bleibt weiterhin für den Nachwuchssport verantwortlich.
Die größten Erfolge feierte der Sportbund in den 1980er Jahren, als der Verein dreimal die deutsche Meisterschaft gewann. Die Heimspiele finden in der 4.425 Zuschauer fassenden SPIE Arena in Rosenheim statt.
Nach ersten Anfängen 1928 gab es in der oberbayerischen Stadt Rosenheim nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Eishockey beim ASV Rosenheim, beim EV Rosenheim Bayr. Meister 1951, der bis in die Eishockey-Bundesliga aufstieg, und beim TC 1880 Rosenheim.
Mit dem Bau des neuen Freiluft Eisstadions 1961 bekam der EV Rosenheim eine dauerhafte Heimspielstätte, die regelmäßiges Training ermöglichte. Die Rosenheimer schafften drei Jahre später, in der Saison 1963/64, den Sprung in die damals zweitklassige Oberliga, in der sie 1970 Meister wurden. Im Jahr 1972 gelang der Aufstieg in die erste Bundesliga, dem zum Saisonende jedoch der direkte Abstieg folgte. Nachdem der Klub 1973 ein überdachtes Eisstadion erhalten hatte und in der Spielzeit 1974/75 wieder in die 1. Bundesliga zurückgekehrt war, folgten sportlich sowie wirtschaftlich weniger erfolgreiche Jahre. Es fehlte an Geld und wichtige Spieler verließen den EVR.
Ende der 1970er weigerten sich einige Spieler, das Eis zu betreten, um in der Kabine über ihr Gehalt und eventuelle Prämien zu verhandeln. Nachdem die Schulden immer größer wurden, trat der gesamte Vorstand zurück und der Fernsehkoch Max Inzinger übernahm den Posten. Im Sommer 1978 musste der EVR Insolvenz anmelden.
Nach dem Konkurs des EV Rosenheim wurde aus der Eishockeyabteilung des damaligen Landesligisten TC 1880 Rosenheim und den Mitgliedern des EV Rosenheim die Eishockeyabteilung beim Sportbund DJK Rosenheim.

Der neu gegründete Verein ersetzte den EV Rosenheim in der ersten Bundesliga. Nachdem der DJK in den ersten beiden Spielzeiten den Abstieg verhindern konnte, engagierte sich Josef März im Rosenheimer Eishockey. Der millionenschwere Rosenheimer Unternehmer und Freund von Ministerpräsident Franz Josef Strauß investierte sein Geld in die Mannschaft, was schließlich zu Erfolgen führte. In der Saison 1980/81 verpflichtete die Vereinsführung den bis dahin noch unbekannten Karl Friesen als Neuzugang. Der Klub erreichte daraufhin den sechsten Platz.
Ein Jahr danach wurde der Sportbund in der Vorrunde Tabellenfünfter und schafft in den anschließenden Play-offs den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. In den Folgejahren wechselten Eishockeygrößen wie Ernst Höfner und Franz Reindl an die Mangfall, und der SBR spielte oben mit, jedoch gelingt die zweite Meisterschaft erst 1985. Die größten Konkurrenten der Rosenheimer waren in dieser Zeit der EV Landshut, die Düsseldorfer EG und der Kölner EC. In den folgenden Jahren gehörte Rosenheim zu den Spitzenklubs in Deutschland, in den Spielzeiten 1987/88, 1988/89, 1989/90 und 1991/92 erreichte man die Finalrunde der Play-offs. In der Spielzeit 1988/89 erreichte man die Meisterschaft und besiegte dort die Düsseldorfer EG mit 3:1 Spielen. Dies war der dritte und bislang letzte deutsche Meistertitel.
Einige Jahre später endete die sportlich erfolgreiche Zeit des Sportbundes. Nach dem Tod von Club-Mäzen Josef März wurde der Verein zum politischen Spielball zwischen der Stadt Rosenheim und den März-Nachkommen. Diese sicherten ihre weitere Unterstützung nur zu, wenn ein neues Eisstadion mit zweiter Eisfläche gebaut würde, wie es nach dem dritten Meistertitel von der Stadt versprochen worden war. Von 1989 bis 1992 wurde eine öffentliche Diskussion um einen Neu- oder Ausbau des Rosenheimer Eisstadions geführt, angetrieben auch durch die Vergabe der Eishockey-Weltmeisterschaft 1993 nach Deutschland und der avisierten Möglichkeit, Spiele in Rosenheim auszutragen und Zuschüsse für das Bauvorhaben zu erhalten. Im Gespräch waren ein Neubau mit bis zu 10.000 Plätzen oder eine Sanierung des bestehenden Stadions, die Einrichtung einer zweiten Eisfläche sowie die Einrichtung eines „Bundesstützpunkts“ neben dem Stadion. Ende 1991 war noch ein Ausbau auf 8.600 Plätze im Gespräch, mit dem sich weiterhin die Hoffnung auf eine Nominierung als WM-Ausrichter 1993 verband. Anfang 1992 scheiterte auch dieses Vorhaben. In der Folge kündigte der SBR seinen Rückzug aus der Bundesliga an, nachdem diverse Rettungsversuche gescheitert waren – auf dem Höhepunkt dieser Auseinandersetzung hatte sogar eine Unterstützung durch den berühmten Sohn der Stadt Siegfried Fischbacher und eine Umbenennung in „SB White Tigers Rosenheim“ zur Debatte gestanden.

Nach der Finalniederlage 1992 gegen Düsseldorf wurde der Klub in die zweite Bundesliga eingeteilt. Obwohl der Kader auf die drittklassige Oberliga ausgerichtet war, schaffte es der Verein unter Trainer Ernst Höfner, direkt in die erste Bundesliga zurückzukehren. Als das März-Imperium schließlich in sich zusammenbrach, weil es sich beim Ankauf vieler Brauereien übernommen hatte und der Fleischhandel mit dem Osten nach der deutschen Einheit nicht mehr subventioniert wurde, konnte auch der SBR seine Mannschaft nicht mehr in den bisherigen Größenordnungen finanzieren.
Nach dem sofortigen Wiederaufstieg in die erste Bundesliga wurde die höchste Spielklasse in die Deutsche Eishockey Liga umgewandelt, und wie bei fast allen Teams wurde auch in Rosenheim die Profimannschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ausgelagert. Nach mehreren Jahren in der DEL, deren Höhepunkt die Saison 1996/97 darstellte, als die Star Bulls in einem spannungsgeladenen Spiel gegen den EV Landshut den Einzug in die Playoffs sicherte, gab es erneut Finanzprobleme.
Erst eine Rettungsaktion der Fans und der Stadt ermöglichte einen Verbleib in der DEL. Jedoch hatten zu dem Zeitpunkt schon zu viele Leistungsträger den Klub verlassen, so dass dieser mit sechs Siegen und drei Unentschieden aus 44 Spielen Letzter der Hauptrunde wurde. Zum Ende der Spielzeit 1999/00 zogen sich die Star Bulls Rosenheim vom Spielbetrieb zurück. Die Star Bulls GmbH wurde mit der DEL-Lizenz nach Iserlohn verkauft – die Geburtsstunde der Iserlohn Roosters.
Nachdem zunächst die Eishockeyabteilung des Sportbund DJK Rosenheim aufgelöst worden war und dann erst der Verein Starbulls Rosenheim e. V. neugegründet wurde, musste der Seniorenspielbetrieb in der untersten bayerischen Liga – der Bezirksliga Bayern – begonnen werden. Im Gleichschritt mit dem EV Landsberg 2000 gelang der Durchmarsch von der Bezirks- in die Bayernliga, wo der Verein zwei Spielzeiten verbrachte und in der Saison 2003/04 den Aufstieg in die drittklassige Oberliga schaffte.
In der ersten Oberliga-Saison 2004/05 zogen die Starbulls als Aufsteiger in die Play-offs ein und verloren in der ersten Runde gegen den EHC München. Ein Jahr später qualifizierten sich die Rosenheimer erneut für die Play-offs und erreichten das Playoff-Viertelfinale, wo sie gegen den Rivalen aus Landsberg ausschieden.
Im Februar 2008 wurde Franz Steer aus Geisenhausen als neuer Head Coach verpflichtet, um die Starbulls in der Saison 2007/08 vor dem Abstieg zu bewahren, was ihm gelang. Nachdem die Starbulls in der Hauptrunde der Saison 2009/10 den fünften Platz belegt hatten, gelang ihnen nach Erfolgen im Viertelfinal-Play-off gegen die Roten Teufel Bad Nauheim sowie im Halbfinale gegen den Hauptrundenersten Herner EV und ohne Niederlage im Finale gegen den EC Peiting die Meisterschaft und damit der sportliche Aufstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga.
Am 11. Januar 2011 gelang den Rosenheimern der erste Pokalerfolg. Mit einem 3:2-Erfolg über die Ravensburg Towerstars setzten sich die Starbulls im Finale des DEB-Pokals 2010/11 durch. Die Starbulls schlossen als Aufsteiger die Saison 2010/11 mit dem Erreichen des Halbfinales erfolgreich ab, verloren hier allerdings mit 1:4 in der Serie gegen den späteren Meister Ravensburg Towerstars. In der Saison 2011/12 gelang schließlich das Erreichen des Finales gegen die Landshut Cannibals, welches nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung noch 2:4 verloren ging. Die Saison 2012/13 verlief ähnlich erfolgreich wie die Saisonen in den Vorjahren. Die Mannschaft erreichte wieder souverän die Playoff-Runde und schlug in einer spannenden Serie den Erzrivalen Landshut Cannibals im Playoff-Viertelfinale mit 4:2 Siegen. Im Halbfinale war jedoch Schluss für die Starbulls, und man musste sich den Bietigheim Steelers, welche später das Finale gegen die SERC Wild Wings für sich entschieden, knapp mit 3:4 Siegen geschlagen geben.
Am 13. September 2013 starteten die Starbulls Rosenheim mit elf weiteren Mannschaften in die erste Saison der DEL2. Die Saison 2016/2017 endete für die Starbulls mit dem Abstieg in die drittklassige Oberliga, nachdem sie in den DEL2-Playdowns den Eispiraten Crimmitschau unterlagen. Bereits in der ersten Runde der Playdowns wurde Steer durch die Vorstandschaft der Starbulls beurlaubt. Somit ging eine fast 10-jährige Ära der jüngeren Geschichte des Rosenheimer Eishockeys zu Ende.
Vor Beginn der Playdowns 2017 veröffentlichte die Vorstandschaft der Starbulls Rosenheim das sogenannte "Basispapier 2020", das den Anspruch formulierte, den Standort perspektivisch für einen möglichen DEL-Betrieb weiterzuentwickeln. Die Veröffentlichung stieß angesichts des kurz darauffolgenden Abstiegs in die Drittklassigkeit auf Kritik.
Zur Saison 2017/18 wurde der frühere Starbulls-Spieler Manuel Kofler als neuer Head Coach verpflichtet. In der Hauptrunde der Oberliga Süd belegten die Starbulls den zweiten Platz – punktgleich mit dem EV Landshut, der aufgrund der besseren Tordifferenz Rang eins erreichte. In den anschließenden Playoffs setzten sich die Starbulls im Achtelfinale gegen die Hannover Indians mit 3:1 Siegen durch, unterlagen jedoch im Viertelfinale den Hannover Scorpions mit 1:3.
In der Spielzeit 2018/19 belegten die Starbulls zunächst den fünften Rang. Durch den Rückzug des SC Riessersee starteten sie die anschließende Meisterrunde auf Platz vier und konnten diesen behaupten. Im Achtelfinale der Playoffs setzten sich die Starbulls anschließend mit 3:0 Siegen gegen die Moskitos Essen durch, scheiterten jedoch erneut im Viertelfinale an den Hannover Scorpions, diesmal mit 2:3.
Um einen neuen Impuls für die aufstiegsambitionierten Starbulls zu setzen, verpflichtete die Vorstandschaft zur Saison 2019/20 John Sicinski als Head Coach. In der Hauptrunde belegte das Team den dritten Platz, rutschte jedoch in der Meisterrunde auf Rang fünf ab. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde der Spielbetrieb sämtlicher deutscher Eishockeyligen am 11. März 2020 vorzeitig eingestellt.
Die Starbulls schlossen die Hauptrunde der Saison 2020/21 auf dem dritten Platz ab. Aufgrund der Corona-Regulierungen wurden die Playoffs gruppenintern ausgetragen. Die Starbulls besiegten den EC Peiting im Viertelfinale mit 3:0 Siegen, unterlagen jedoch im Halbfinale dem VER Selb mit 2:3.
In der Hauptrunde der Spielzeit 2021/22 belegten die Starbulls erneut den dritten Platz. Im Achtelfinale der Playoffs setzten sie sich mit 3:0 Siegen gegen die Crocodiles Hamburg durch, schieden jedoch im Viertelfinale erneut gegen die Hannover Scorpions mit 1:3 aus.
Zur Saison 2022/23 wurde der Deutsch-Finne Jari Pasanen als neuer Head Coach verpflichtet. Die Starbulls schlossen die Hauptrunde als Tabellenzweiter ab. In den Playoffs setzten sie sich zunächst im Achtelfinale mit 3:0 Siegen gegen die KSW Icefighters Leipzig durch und bezwangen anschließend die Tilburg Trappers mit 3:1. Im Halbfinale gewannen die Starbulls ebenfalls mit 3:1 gegen die Hannover Scorpions, ehe sie sich im Finale mit einem 3:1-Erfolg über die Blue Devils Weiden den Aufstieg in die DEL2 sicherten.
In der Spielzeit 2023/24 hatten die Starbulls als Aufsteiger in der DEL2 einen schweren Stand und belegten in der Hauptrunde den elften Platz, was die Teilnahme an den Playdowns bedeutete. Gemäß den Ligaregeln starteten die Starbulls dort mit einem Vorsprung von zwei Siegen gegen die Bietigheim Steelers in die erste Playdown-Runde. Dadurch waren nur noch zwei weitere Erfolge zum Klassenerhalt notwendig, den die Mannschaft mit einem 2:1-Seriensieg sicherte.
Zur Saison 2024/25 hinterlegten die Starbulls erstmals in der jüngeren Vergangenheit die Bürgschaft für einen möglichen Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Sportlich etablierten sie sich in der oberen Tabellenhälfte und schlossen die Hauptrunde auf dem fünften Rang ab. Im Viertelfinale scheiterten sie jedoch am späteren Meister und DEL-Aufsteiger, den Dresdner Eislöwen, mit 1:4 Siegen.
In der Spielzeit 2025/26 verbesserten sich die Starbulls weiter und belegten nach der Hauptrunde den dritten Platz. Im Viertelfinale schieden sie jedoch erneut früh aus und unterlagen den Eisbären Regensburg mit 2:4 Siegen.
| Saison | Liga | Klasse | Gruppe | Platzierung | PO | PD | Endplatzierung | Zuschauerschnitt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1948/49 | Kreisliga | I I I | 1. Platz | Meister ↑ | ||||
| 1950/51 | Landesliga | I I | Süd | Meister | BLL | Meister ↑ | ||
| 1951/52 | Oberliga | I | Süd | 4. Platz | OL | Klassenerhalt | ||
| 1952/53 | Oberliga | I | 8. Platz ↓ | |||||
| 1953/54 | Landesliga | I I | Süd | Meister | BLL | Meister | ||
| 54/55-57/58 | Landesliga | I I | BLL | |||||
| 58/59-60/61 | Landesliga | I I I | BLL | |||||
| 1961/62 | Landesliga | I V | Süd | Meister | BLL | Meister ↑ | ||
| 1962/63 | Gruppenliga | I I I | Süd | Meister | GL | 4. Platz | ||
| 1963/64 | Gruppenliga | I I I | Süd | Vizemeister | GL | Vizemeister | ||
| 1964/65 | Gruppenliga | I I I | Süd | Meister | GL | Meister ↑ | ||
| 1965/66 | Oberliga | I I | 10. Platz | |||||
| 1966/67 | Oberliga | I I | Süd | 7. Platz | OL | 4. Platz | ||
| 1967/68 | Oberliga | I I | Süd | 4. Platz | BL | 5. Platz | ||
| 1968/69 | Oberliga | I I | Süd | 3. Platz | BL | 5. Platz | ||
| 1969/70 | Oberliga | I I | Meister | BL | 4. Platz | |||
| 1970/71 | Oberliga | I I | 4. Platz | |||||
| 1971/72 | Oberliga | I I | Vizemeister ↑ | |||||
| 1972/73 | Bundesliga | I | 11. Platz ↓ | |||||
| 1973/74 | 2. Bundesliga | I I | 4. Platz | |||||
| 1974/75 | 2. Bundesliga | I I | Meister | ↑ | ||||
| 1975/76 | Bundesliga | I | 8. Platz | |||||
| 1976/77 | Bundesliga | I | 9. Platz | X | 3. Platz | |||
| 1977/78 | Bundesliga | I | 9. Platz | X | 3. Platz | |||
| 1978/79 | Bundesliga | I | 7. Platz | X | 2. Platz | |||
| 1979/80 | Bundesliga | I | 12. Platz | 1.990 | X | 2. Platz | ||
| 1980/81 | Bundesliga | I | 6. Platz | X | Halbfinale | 3.960 | ||
| 1981/82 | Bundesliga | I | 5. Platz | X | Deutscher Meister | 3.950 | ||
| 1982/83 | Bundesliga | I | 3. Platz | X | Halbfinale | 4.650 | ||
| 1983/84 | Bundesliga | I | 4. Platz | X | 5. Platz | 3.920 | ||
| 1984/85 | Bundesliga | I | 1. Platz | X | Deutscher Meister | 4.860 | ||
| 1985/86 | Bundesliga | I | 3. Platz | X | 3. Platz | 3.990 | ||
| 1986/87 | Bundesliga | I | 1. Platz | X | 4. Platz | 4.290 | ||
| 1987/88 | Bundesliga | I | 1. Platz | X | Deutscher Vizemeister | 4.980 | ||
| 1988/89 | Bundesliga | I | 2. Platz | X | Deutscher Meister | 4.950 | ||
| 1989/90 | Bundesliga | I | 3. Platz | X | Deutscher Vizemeister | 5.590 | ||
| 1990/91 | Bundesliga | I | 3. Platz | X | 3. Platz | 5.910 | ||
| 1991/92 | Bundesliga | I | 2. Platz | X | D-Vizemeister ↓ | 5.880 | ||
| 1992/93 | 2. Bundesliga | I I | 2. Platz | X | Meister ↑ | 5.364 | ||
| 1993/94 | Bundesliga | I | 9. Platz | X | 1. Runde | 4.900 | ||
| 1994/95 | DEL | I | 8. Platz | X | Viertelfinale | 3.866 | ||
| 1995/96 | DEL | I | 13. Platz | X | Achtelfinale | 2,639 | ||
| 1996/97 | DEL | I | 6. Platz | X | Viertelfinale | 3.333 | ||
| 1997/98 | DEL | I | 15. Platz | X | 9. Platz | 2.095 | ||
| 1998/99 | DEL | I | 12. Platz | 2.692 | ||||
| 1999/2000 | DEL | I | 12. Platz | X | 4. Platz ↓ | 2.585 | ||
| 2000/01 | BBzL | V I I | Süd | Meister | BBzL | Vizemeister ↑ | 1.623 | |
| 2001/02 | BLL | V I | Süd | Meister | BLL | Vizemeister ↑ | 1.234 | |
| 2002/03 | Regionalliga | I V | BYL/Ost | Meister | BYL | 3. Platz | 1.575 | |
| 2003/04 | Regionalliga | I V | BYL | 1. Platz | BYL | Bayr. Meister ↑ | 1.264 | |
| 2004/05 | Oberliga | I I I | Süd/West | 3. Platz | OL | Halbfinale | 1.999 | |
| 2005/06 | Oberliga | I I I | 5. Platz | X | Halbfinale | 1.814 | ||
| 2006/07 | Oberliga | I I I | 11. Platz | X | Sieger DEB-Pokalqualifikation | 1.606 | ||
| 2007/08 | Oberliga | I I I | Süd | 7. Platz | X | 1. Runde | 1.704 | |
| 2008/09 | Oberliga | I I I | Süd | Vizemeister | OL | Halbfinale | 2.214 | |
| 2009/10 | Oberliga | I I I | 5. Platz | OL | Meister ↑ | 2.323 | ||
| 2010/11 | 2. Bundesliga | I I | 7. Platz | X | Halbfinale | 2.809 | ||
| 2011/12 | 2. Bundesliga | I I | 4. Platz | X | Vizemeister | 3.103 | ||
| 2012/13 | 2. Bundesliga | I I | 6. Platz | X | Halbfinale | 2.466 | ||
| 2013/14 | DEL2 | I I | 2. Platz | X | Halbfinale | 2.518 | ||
| 2014/15 | DEL2 | I I | 8. Platz | X | Viertelfinale | 2.340 | ||
| 2015/16 | DEL2 | I I | 8. Platz | X | Viertelfinale | 2.648 | ||
| 2016/17 | DEL2 | I I | 12. Platz | X | 2. Runde ↓ | 2.314 | ||
| 2017/18 | Oberliga | I I I | Süd | Vizemeister | X | Viertelfinale | 2.633 | |
| 2018/19 | Oberliga | I I I | Süd | 4. Platz | X | Viertelfinale | 2.389 | |
| 2019/20 | Oberliga | I I I | Süd | 5. Platz | X | – | 2.220 | |
| 2020/21 | Oberliga | I I I | Süd | 3. Platz | X | Halbfinale | – | |
| 2021/22 | Oberliga | I I I | Süd | 3. Platz | X | Viertelfinale | 1.033 | |
| 2022/23 | Oberliga | I I I | Süd | Vizemeister | X | Meister ↑ | 3.155 | |
| 2023/24 | DEL2 | I I | 11. Platz | X | 1. Runde | 4.008 | ||
| 2024/25 | DEL2 | I I | 5. Platz | X | Viertelfinale | 3.988 | ||
| 2025/26 | DEL2 | I I | 3. Platz | X | Viertelfinale | 4.016 |
Stand: 1. Juli 2026
Trainerstab
| Tätigkeit | Nat. | Name | Geburtsdatum | im Team seit | Geburtsort |
|---|---|---|---|---|---|
| Cheftrainer | Jari Pasanen | 19. August 1964 | 2022 | Imatra, Finnland | |
| Co-Trainer | Jamie Bartman | 11. November 1962 | 2022 | Medicine Hat, Alberta, Kanada | |
| Torwarttrainer | Mika Tarvainen | 10. November 1968 | 2024 | Kuopio, Finnland |
| Position | Name (Rückennummer) |
|---|---|
| Tor: | Karl Friesen (27), Karl Huber (1) |
| Verteidigung: | Oldřich Machač (4), Peter Scharf (8), Jamie Masters (26), Horst-Peter Kretschmer (15), Paul Sommer (23), Anton Maidl (9) |
| Sturm: | Hans Zach (7), Markus Berwanger (20), Gerd Baldauf (11), Wolfgang Hellwig (13), Jürgen Lechl (17), Ernst Adlmaier (16), Christian Kokoschka (18), Miroslav Slezak (12), Hans Meister (22), Peter Stankovic (10), Franz Kummer (5), Walter Kirchmaier (17), Vladimír Vacátko (20) |
| Trainer: | Pavel Wohl |
| Position | Name (Rückennummer) |
|---|---|
| Tor: | Karl Friesen (27), Karl Huber (25) |
| Verteidigung: | Rainer Blum (2), Peter Scharf (8), Anton Maidl (9), Roman Rybin (11), Sepp Klaus (24), Jamie Masters (26), Horst-Peter Kretschmer (15) |
| Sturm: | Raimond Hilger (3), Franz Reindl (10), Ernst Höfner (29), Ralf Schlosser (6), Robin Laycock (14), Manfred Ahne (17), Jochen Mörz (19), Markus Berwanger (20), Axel Kammerer (21), Georg Franz (22), Franz-Xaver Ibelherr (23), Michael Betz (28) |
| Trainer: | Pavel Wohl |
| Position | Name (Rückennummer) |
|---|---|
| Tor: | Karl Friesen (27), Bernd Zimmer (30) |
| Verteidigung: | Rainer Blum (2), Helmut Elters, Heinrich Schiffl (19), Anton Maidl (9), Horst-Peter Kretschmer (15), Joachim Reil (18), Rainer Lutz (21), Ron Fischer (23) |
| Sturm: | Michael Pohl (7), Reemt Pyka (8), Gordon Sherven (10), Robert Eylert, Manfred Ahne (17), Markus Berwanger (20), Georg Franz (22), Jaroslav Pouzar (24), Raimund Hilger (25), Jürgen Trattner (26), Ernst Höfner (14), Wolfgang Kummer (28) |
| Trainer: | Ján Starší |
| Position | Name (Rückennummer) |
|---|---|
| Tor: | Norm Maracle (34), Timon Ewert (90), Marek Mastič |
| Verteidigung: | Andreas Paderhuber (7), Timothy Kunes (10), Dominic Auger (12), Max Renner (24), Michael Rohner (28), Max Meirandres (71), Nikolaus Senger (72), Josef Frank (95) |
| Sturm: | Stephan Gottwald (4), Marcus Marsall (6), Robin Hanselko (8), Robert Schopf (11), Thomas Schenkel (13), Stephen Werner (14), Alan Reader (19), Philipp Quinlan (26), Mitch Stephens (27), Tommi Hannus (40), Marius Möchel (77), Fabian Zick (91), Florian Zeller (94) |
| Trainer: | Franz Steer |
(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)
(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)
| Saison | Trainer |
|---|---|
| 2000–2001 | |
| 2001–2002 | N/A |
| 2002–2006 | |
| 2006–2008 | |
| 2008–2017 | |
| 2017–2019 | |
| 2019–2022 | |
| seit 2022 |
Im deutschen Eishockey ist Rosenheim bekannt für gute und konsequente Nachwuchsarbeit. Bekanntestes Beispiel ist der am 21. Mai 2009 verstorbene, ehemalige Torhüter der deutschen Nationalmannschaft, Robert Müller. Des Weiteren wurden mit Florian Busch und Tobias Draxinger mit den Eisbären Berlin zwei Spieler mehrmals Deutscher Meister, die zuvor in Rosenheim ausgebildet wurden. Zudem ist Philipp Grubauer in der NHL aktiv, der im Februar 2013 dort sein Debüt feierte. Weitere nennenswerte Spieler aus dem Rosenheimer Nachwuchs sind Sinan Akdağ und Patrick Hager. Beide holten 2018 mit der Deutschen Nationalmannschaft Silber bei den Olympischen Winterspielen und wurden zweimal bzw. dreimal Deutscher Meister.
Trotz der finanziellen Probleme und der Zurückstufung in die Bezirksliga erhielten die Starbulls den Spielbetrieb ihrer Nachwuchsmannschaften aufrecht und stellen sogar ein Team in der höchsten Spielklasse für Jugendliche, der DNL. Wie erfolgreich die Nachwuchsarbeit auch in der Vergangenheit war, zeigt die Tatsache, dass im Kader der Saison 2005/06 nur Spieler standen, die entweder in Rosenheim geboren sind und/oder in einer Nachwuchsmannschaft für Rosenheim auf dem Eis standen.
In jüngster Vergangenheit konnte der Verein zwei Mal hintereinander die deutsche Meisterschaft in der Altersklasse „Schüler“ (U17 bzw. U16) für sich entscheiden, nämlich in der Saison 2016–2017 und 2017–2018. Infolgedessen wurde der Trainer der Mannschaft, Oliver Häusler, zum deutschen Nachwuchstrainer des Jahres 2019 gekürt und übernahm im selben Jahr die Nachfolge von Thomas Schädler als Leiter der Nachwuchsabteilung.
Spielte man 1928 noch auf einer Spritzeisbahn, so begann man 1961 mit dem ersten Spatenstich am heutigen Kunsteisstadion. Eigentlich ist das Rosenheimer Eisstadion ein Schwarzbau, denn die Baugenehmigung wurde nachträglich erteilt. Vor der Überdachung 1973 war es ein Freiluftstadion, in dem 7300 Menschen Platz fanden. Jedoch gab es Spiele (z. B. das Aufstiegsspiel am 7. März 1975 gegen den Augsburger EV oder mehrmals in den 1980er Jahren), bei denen 10.000 Menschen im Stadion waren. Legendär dürfte damals die Aussage des Stadionsprechers gewesen sein: Sie werden niemals mehr die Gelegenheit bekommen so nah beieinander zu stehen! Die heutige Leimbinder-Konstruktion (kurze Zeit war sogar ein Luftkissendach im Gespräch) führte im Februar 2006 zu einer kurzzeitigen Sperre des Stadions, da hier angeblich der gleiche Leim verwendet wurde, wie bei der eingestürzten Eislaufhalle in Bad Reichenhall, jedoch bestätigte sich der Verdacht nicht.
Anfangs wurde das Stadion nach einem Limonadenhersteller „Frucade-Stadion“, später nach der Fleischwarenfirma „Marox“ benannt, bis es in den späten 1990er-Jahren den Namen „Städtisches Kathrein-Stadion“ erhielt. Ende 2015 lief der Namensvertrag aus und seit dem 1. Januar 2016 heißt die Spielstätte Städtisches Eisstadion. Im März 2016 wurde die Münchener Kaffeerösterei Emilo neuer Namensgeber. Seit dem 1. April des Jahres trug die Spielstätte den Namen emilo-Stadion. Zwischen dem 1. April 2019 und Mai 2026 hieß die Heimspielstätte der Starbulls ROFA-Stadion nach dem Hauptsponsor Rofa AG.
Zur Saison 2025/26 wurde die Stehplatz-Gerade in ca. 500 weitere Sitzplätze umgewandelt was eine Reduzierung der Kapazität von 5.022 auf 4.425 Zuschauern zur Folge hatte.
Im Mai 2026 wurde die Umbenennung des ROFA-Stadions in SPIE Arena kommuniziert.